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Bezirksverband Neuss

   

Chronik 1990-1999

Bezirksverband Neuss
im Bund der historischen deutschen Schützenbruderschaften

Chronik Teil V 1990-1999

10. 2. 1990

Schützenbruder Karl Brockers stirbt. Seit der Gründung des Bezirksverbandes war er Bezirksoberst, bis ihn die Schützen am 5. 11. 1988 zum Ehrenbezirksoberst wählten. Die Schützen mochten ihn und werden noch lange an seine originelle Art denken.

 

1. 3. 1990

Delegiertenversammlung in Norf-Derikum

Bundesmeister Willi Helten beendet nach 33-jähriger Mitarbeit seine Vorstandsarbeit; davon war er 15 Jahre Bundesmeister. Die Schützenbrüder wählen ihn einstimmig zum Ehrenbundesmeister. Sein Nachfolger wird Walter Wimmer.

 

24. 6. 1990

Bezirksschützenfest in Büttgen

Die Büttgener Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft feiert 575-jähriges Bestehen. Schirmherr ist Bundesminister Norbert Blüm.

 

20.5. 1991

Bezirksschützenfest in Neuss-Furth – 125 Jahre Volks- und Heimatfest

 

8. 1. 1993

Der Bezirksvorstand stellt an den Bund den Antrag, die Verbandszeitschrift „Der Schützenbruder„ in „Die Schützenfamilie, vormals Der Schützenbruder„ umzubenennen.

 

28. 3. 1993

Die Bundesdelegiertenversammlung beschließt zu dem obigen Antrag folgende Umbenennung: „Der Schützenbruder – Zeitschrift für die Schützenfamilie„.

...und so sieht sie heute aus
 

1. 8. 1993

Bezirksschützenfest in Stürzelberg – 125 Jahre Schützenbruderschaft Sankt Aloysius Stürzelberg

 

Oktober 1994

Da der bisherige Bundespräses Max von Gallwitz sein Amt zur Verfügung gestellt hat, schlagen Bezirksbundesmeister Walter Wimmer und sein Stellvertreter Diakon Norbert Schmitz dem Präsidium des Bundes vor, Dr. Heiner Koch zu bitten, das Amt des Bundespräses zu übernehmen.

 

1995

Die Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Hülchrath wird wieder Mitglied des Bezirksverbandes.

 

25. 3. 1995

Der Bezirksverband Neuss schlägt dem Diözesanverband Köln vor, sich eine eigene Satzung zu geben, damit die Regularien zu anstehenden Wahlen und anderen Sachverhalten in schriftlicher Form geregelt sind. Dieser Vorschlag findet die einhellige Zustimmung des Diözesanverbandes und der Bezirksverbände der Erzdiözese Köln.

 

20. u. 21. 5 1995

Bundesköniginnentag in Büttgen –

 

9. 8. 1995

Der Kölner Erzbischof Joachim Kardinal Meisner ernennt Monsignore Dr. Heiner Koch zum Bundespräses.

 

30. 6. 1996

Bundesmeister Walter Wimmer erhält während eines Festaktes beim Büttgener Schützenfest die Ehrengabe dieser Bruderschaft, die Sankt Sebastianus Ehrenplakette. Dies ist ein wertvolles Bronzerelief des Kölner Bildhauers Tong Hon Sang mit dem Schutzpatron der Bruderschaft. Die Plakette wird in der Regel außer dem jeweiligen Schützenkönig nur einmal jährlich einer verdienten Persönlichkeit verliehen. Es folgt ein Auszug aus der Laudatio des Büttgener Brudermeisters Ludger Heintz: „1996 gilt es eine Persönlichkeit zu ehren, die vielen von Ihnen durch ihre ständige Bereitschaft und Aufopferung für unsere Ziele nach dem Leitspruch „Glaube, Sitte, Heimat„ sehr bekannt ist. Sie ist wie die meisten von uns ein Schützenbruder mit ganzem Herzen. Fast zu jeder Tages- und Nachtzeit ist sie ansprechbar: denn auf ihren Rat wird großer Wert gelegt. Dies geschieht immer in freundlicher Atmosphäre, auch wenn es nicht so laufen sollte, wie man es zunächst erhofft. Freundlichkeit, Einsatzwille, Durchsetzungskraft, Kompromiss- und Kooperationsfähigkeit sind ihre Tugenden, die viele an ihr schätzen . . .

 

26. 4. 1998

750 Jahre Kölner Dom

Der Bezirksverband Neuss stellt mit 800 Teilnehmern und 4 Musikzügen, die kostenlos aufspielen,  die größte Abordnung des Diözesanverbandes Köln.

 

14. 6. 1998

Bezirksschützenfest in Hülchrath – 650-jähriges Jubiläum der Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft

 

Die Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Nievenheim-Ückerath feiert 425-jähriges Jubiläum.

 

 

Mai 1999

Dem Bezirksverband Neuss gehören folgende 19 Bruderschaften an: 

·         Neusser Scheibenschützengesellschaft von 1415 e. V.

·         St. Sebastianus Schützenbruderschaft Neuss-Furth 1932

·         St. Hubertus Schützengesellschaft Neuss 1899 e. V.

·         St. Hubertus Schützenbruderschaft Gnadental 1959

·         St. Peter Schützenbruderschaft Allerheiligen 1908 e. V.

·         St. Sebastianus Schützenbruderschaft Meerbusch-Büderich 1840 e. V.

·         St. Sebastianus Schützenbruderschaft Büttgen 1415 e. V.

·         St. Eustachius Schützenbruderschaft Büttgen-Vorst 1880 e. V.

·         St. Sebastianus Schützenbruderschaft von 1706 Grefrath e. V.

·         St. Paulus Schützenbruderschaft Neuss-Weckhoven

·         St. Hubertus Schützenbruderschaft 1653 Hoisten e. V.

·         St. Jakobus Scheibenschützengesellschaft Neuss-Grimlinghausen gegr. 1958,

           z. Zt. ruhend gemeldet

·         St. Sebastianus Schützenbruderschaft Holzbüttgen

·         St. Sebastianus Schützenbruderschaft e. V. Kaarst von 1450

·         Schützenbruderschaft St. Peter und Paul Rosellerheide-Neuenbaum 1979 e. V.

·         St. Sebastianus Schützenbruderschaft Nievenheim-Ückerath e. V.

·         St. Andreas Schützenbruderschaft Norf e. V. 1900

·         St. Aloysius Schützenbruderschaft Stürzelberg 1868 e. V.

·         St. Aldegundis Schützenbruderschaft Driesch 1958

·         St. Sebastianus Schützenbruderschaft Hülchrath 1348 e. V.

 

Im Jubiläumsjahr gehören folgende Schützenbrüder dem Bezirksvorstand an:

 

Bezirksbundesmeister:                        Walter Wimmer

Stellvertr. Bezirksbundesmeister:           Heinz Meuter

Bezirkspräses:                                   Pfarrer Matthias Heidrich

Bezirksgeschäftsführer:                       Heinz-Günther Schmitz

Stellvertr. Bezirksgeschäftsführer:          Wilhelm Esser

Bezirksarchivar:                                  Bernd Wischolleck

Bezirksschatzmeister:                          Addy Kluth

Stellvertr. Bezirksschatzmeister:            Gerd van Vreden

Bezirksschießmeister:                          Lothar Rambow

Stellvertr. Bezirksschießmeister:             Udo Gehrs

Bezirksschießleiter:                              Hans Peter Herrig, Günter Fischer, Rolf Weitz

Bezirksjungschützenmeister:                 Andreas Kaiser

Stellvertr. Bezirksjungschützenmeister:    Ansgar Leitzke

Bezirkskönig (bis 17. 7. 1999):               Karl Heinz Mandera

Chronik 1980-1989

Bezirksverband Neuss
im Bund der historischen deutschen Schützenbruderschaften

Chronik Teil IV 1980-1989

 
13. u. 14. 9. 1980

Bundesfest in Neuss

Zum Auftakt des Festes nehmen die einzelnen Brudermeister und Präsidenten aus dem Bezirksverband mit ihren Gattinnen an einem Empfang der Stadt Neuss mit Bundespräsident Karl Carstens teil.

Siehe im übrigen dazu den Sonderartikel über das Bundesfest 1980 in Neuss!

 
 

14. 9. 1980

Bezirksschützenfest in Büttgen-Vorst

Abordnungen fast aller Schützenbruderschaften besuchen sowohl das Bundesschützenfest als auch das Bezirksschützenfest

 

7. 6. 1981

Bezirksschützenfest in Neuss-Grefrath

Die Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft feiert ihr 275-jähriges Bestehen. „1700 Schützen aus dem Bezirk marschieren durch wahre Zuschauermauern.

 

18. 7. 1981

Beim Bezirkskönigsschießen in Holzbüttgen werden erstmalig die Königinnen aus dem Bezirk von der örtlichen Bruderschaft zu einer gemeinsamen Kaffeetafel eingeladen. Diese Zusammenkunft wird ab jetzt zu einem festen Bestandteil beim Bezirkskönigsschießen.

 

19. u. 20. 10. 1981

Eine stattliche Abordnung des Bezirks mit Bezirkskönig Karl Manleiter aus Holzbüttgen und Bezirksprinz Herbert Pilger aus Nievenheim nimmt am Bundeskönigs-, Prinzen- und Schülerprinzenschießen in Koblenz teil. Herbert Pilger wird Bundesprinz.

 

20. 3. 1982

Erster Einkehrnachmittag des Bezirks im Kloster Langwaden

Bei dem Schützentreffen, an dem auch Frauen teilnehmen, werden aktuelle religiöse Themen besprochen. Von jetzt an wird die Zusammenkunft fest in den Jahreskreis aufgenommen.

 

28. bis 31. 5. 1982

Erstes Jungschützenfest des Bezirksverbandes in Hülchrath

200 Schüler- und Jungschützen nehmen rund um das Hülchrather Schloß daran teil. Hauptorganisator ist der Bezirksjungschützenmeister Heinrich Meuter aus Rosellerheide.

 

11. 7. 1982

Bezirksschützenfest in Nievenheim

U.a. nehmen daran der Bundeskönig, der Bundesprinz – Herbert Pilger aus der örtlichen Bruderschaft – und der Bundesschülerprinz teil. Das Fest leidet unter tropischer Hitze. Ein Teilnehmer berichtet, dass die Bitumendecke auf der Straße so heiß war, dass man nicht längere Zeit auf derselben Stelle stehen konnte.

 

21. 8. 1983

Bezirksschützenfest in Allerheiligen

Die Sankt Peter Schützenbruderschaft feiert 75-jähriges Bestehen.

 

April 1984

Die Aktion zum Problem Jugend und Alkohol„ zeigt erste Erfolge: Die Firma Zelte Hochhausen wird Apfelsaft und Dunkelbier zum gleichen Preis wie Bier verkaufen, die Firma Zelte Bienefeld wird das bei Limo und Cola so halten.

 

20. 5. 1984

Am Bezirksjungschützentag in Rosellerheide, der von Heinz Meuter organisiert wird, nehmen über 400 Jungschützen teil.

 

18. 10. 1984

In der historischen Braustube der Hannen-Brauerei in Korschenbroich findet der erste Bezirks- Königsehrenempfang statt. 16 Könige mit Vorstandsmitgliedern nehmen daran teil. Die neugeschaffene Bezirksehrennadel wird vorgestellt. Sie wird nur einmal im Jahr verliehen. Diese Veranstaltung wird von nun an fester Bestandteil im Jahresfestkreis.

 

31. 12. 1985

Die Scheibenschützengesellschaft Neuss-Grimlinghausen tritt aus dem Bezirksverband aus, da sie den Idealen der Bruderschaft „keinen Inhalt mehr geben kann„. Seither besteht eine ruhende Mitgliedschaft.

 

25. 5. 1986

Bezirksschützenfest in Hoisten. Der diesjährige Bezirkskönig Leo Dahlheim kommt aus dieser Bruderschaft.

 

19. 1. 1987

Die Bundesgeschäftsstelle informiert den Bezirksverband, daß der Heimat- und Schützenbund Meerbusch-Osterath e. V. Mitglied des Bundes geworden sei und der Bezirksverband um die Betreuung gebeten werde. Diese Mitgliedschaft dauert nur ein Jahr, dann wird die Schützengemeinschaft dem Diözesanverband Aachen zugeordnet.

 

23. 7. 1987

Auf eigenen Wunsch scheidet die Sankt Hubertus Schützenbruderschaft Horrem aus dem Bezirksverband aus und schließt sich dem Bezirksverband Nettesheim an.

 

25. 3. 1988

Der stellvertretende Bundesmeister Hans Becker verstirbt plötzlich. Dazu aus dem Jahresbericht 1988 von Geschäftsführer Walter Wimmer: „Bruder sein ist mehr! Das war der Wahlspruch von Hans Becker, der am 25. März 1988 viel zu früh aus unserer Mitte gerissen wurde. Er gehörte dem Bezirksvorstand seit 1977 an, seit 1979 als stellvertretender Bundesmeister. Tatkräftig und mit großer Energie setzte er sich für die Interessen der Schützen auf Bezirks- und Bundesebene ein. Seinen Vorstandskollegen war er stets Vorbild und ein guter, treuer Freund.„

 

24. 4. 1988

Präses Franz Josef Freund weiht in Kaarst eine neue Jungschützenstandarte, für deren Anschaffung Hans Becker viele Sponsoren gefunden hatte.

 

1988

Die Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Hülchrath scheidet aus dem Bezirksverband aus.

 

11. 2. 1989

Die neue Bezirksstandarte wird geweiht. Sie wurde gestiftet von der Stadtsparkasse Kaarst-Büttgen. Deren Vorstandsvorsitzender erhält dafür die silberne Ehrennadel des Bezirksverbandes Neuss.

 

Hier auszugsweise der Bericht der NGZ vom 13. 2. 1989 über die Standartenweihe und die gleichzeitig stattfindende Delegiertenversammlung:

Chronik 1970-1979

Bezirksverband Neuss
im Bund der historischen deutschen Schützenbruderschaften

Chronik Teil III 1970-1979

 
1970

Die Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Hülchrath scheidet aus dem Bezirksverband aus.

 

22. 3. 1971

Delegiertentag in Büttgen

Mit dieser Tagung beginnt eine neue Ära in der Geschichte des Bezirksverbandes. Zum ersten Mal seit 20 Jahren findet die Delegiertenversammlung außerhalb der Stadt Neuss statt. In einer vierstündigen Marathonsitzung wird vereinbart:

-          Das Leben im Bezirksverband soll aktiviert werden.

-          Das Bezirkskönigsschießen findet künftig nach dem Bundeskönigsschießen auf einen Vogel und an wechselnden Orten des Bezirks statt.

-          Der Vorstand hat spätestens bis zum 15. 3. 72 einen Vorschlag bezüglich der jährlichen Bezirksfeste zu unterbreiten und zu prüfen, wie sie im Zusammenhang mit dem Bezirksschießen zu sehen sind.

-          Die Delegiertenversammlung soll mindestens jedes 2. Jahr außerhalb von Neuss stattfinden.

-          Die Umlagen pro Bruderschaft und Mitglied werden in der Satzung festgelegt.

-          Der Bezirksverband soll bis zur Delegiertenversammlung 1972 überprüfen, welche Bundesveranstaltungen im Bezirk Neuss stattfinden können.

-          Das Stimmrecht wird geändert. Unabhängig von der Mitgliederzahl hatte bisher jede Bruderschaft 2 Stimmen. Die Neuordnung legt fest: bis 100 Mitglieder pro Bruderschaft 2 Stimmen, für je weitere 50 Mitglieder 1 Stimme.

 

 

14. 5. 1971

Nach fast zweijähriger Vakanz wird Pater Josef Schönherr, Pfarrer in der Sankt Thomas Morus Gemeinde in Neuss-Vogelsang, von Joseph Kardinal Höffner zum Nachfolger für den ausgeschiedenen Pfarrer Richard Jüttner zum neuen Bezirkspräses ernannt. Wie vor einem Jahr in Büttgen beschlossen, gibt der Vorstand die Termine für die anstehenden Bezirksveranstaltungen bekannt.

 

9. 10. 1971

Bezirkspräses Pater Schönherr segnet in Hoisten die Bezirkskönigskette „unter Andacht aller Anwesenden„.

 

3. 11. 1974

Bezirksschützenfest in Neuss

Die Sankt Hubertus Schützengesellschaft Neuss feiert ihr 75-jähriges Jubiläum.

 

1974

Gegen Jahresende gibt Bundesmeister Ludwig Krekeler aus Krankheitsgründen seinen Rücktritt bekannt.

 

22. 3. 1975

Bei der Delegiertenversammlung in Dormagen-Horrem wird der bisherige stellvertretende Bundesmeister Willi Helten aus der Sankt Hubertus Schützenbruderschaft Hoisten zum Bundesmeister gewählt. Die Versammlung ernennt auf Vorschlag des Bezirkspräses Pater Schönherr den früheren Bundesmeister Ludwig Krekeler zum Ehrenbundesmeister.

 

16. 4. 1975

Ehrenbundesmeister Ludwig Krekeler stirbt im Alter von 72 Jahren. Alle 19 Bruderschaften des Bezirks und hohe Abordnungen des Bundes, sowie Bezirksoberst Karl Brockers und Bezirkskönig Franz Otten geben ihm das letzte Geleit.

 

22. 5. 1977

Der Bezirksprinz Wilhelm-Hans Fußangel von der Bruderschaft Holzbüttgen wird mit 28 Ringen beim Prinzenschießen in Gymnich-Erftstadt Diözesanprinz der Diözese Köln.

 

14. 11. 1977

Bei einer Bruderratssitzung (= geschäftsführender Vorstand des Bezirks und die Brudermeister der Einzelbruderschaften) in Neuss-Neuenbaum werden folgende Neuregelungen getroffen:

-          Bezirksschützenfeste werden an ein Schützenfest im Bezirk angebunden, wobei folgende Prioritäten gelten:  Jubiläum einer Bruderschaft,  Stellen des Bezirkskönigs; sonstige Anlässe.

-          Der Bezirk zahlt zum Bezirksschützenfest einen Zuschuss von 1000,- DM. Der Betrag wird   von den einzelnen Bruderschaften durch Umlage erbracht.

-          Beim Fest muss der Charakter eines Bezirksschützenfestes gewahrt bleiben.

-          Für Auszeichnungen mit Orden sollen nur verdiente Schützen gemeldet werden.

-          Das Jungschützenwesen soll wiederum aktiviert werden.

-          Im nächsten Jahr wird wieder ein Schießleiterlehrgang angeboten.

 

1979

Die Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Hülchrath tritt wieder dem Bezirksverband bei.

 

24. 6. 1979

Bezirksschützenfest in Rosellerheide

Die Sankt Peter und Paul Schützenbruderschaft Rosellerheide-Neuenbaum feiert ihr100-jähriges Bestehen.

 

25. 11. 1979

Die Sankt Aldegundis Schützenbruderschaft Büttgen-Driesch tritt als 20. Mitglied dem Bezirksverband bei.

Chronik 1960-1969

Bezirksverband Neuss
im Bund der historischen deutschen Schützenbruderschaften

 

Chronik Teil II 1960-1969

1960

 

Die Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Liedberg tritt aus dem Bezirksverband aus.

Die Sankt Hubertus Schützenbruderschaft Neuss-Grünweg (später Neuss-Gnadental) tritt dem Bezirksverband bei.

 

4. 9. 1960

Fünftes Bezirksschützenfest in Dormagen-Horrem

 

27. 11. 1960

Im Neusser Gesellenhaus findet der erste Bruderschaftstag des Bezirksverbandes statt. Dem vorher stattfindenden gemeinsamen Gottesdienst steht der erste Präses des Bezirksverbandes Pfarrer Richard Jüttner aus Büderich vor. Es referiert Dr. Franz Schütz zum Thema: „Schützen in der Jetztzeit.„

 

25. 6. 1961

Die erste Standarte des Bezirksverbandes wird beim Bezirksschützenfest in Stürzelberg geweiht. Sie ist von der Tochter des Bundesmeisters Krekeler Ursula Krekeler und deren Freundin Rita Pauen gestickt worden. Die Galerie der Standarte war von der Sankt Hubertus Schützenbruderschaft Neuss-Gnadental gestiftet worden.

 

1962

Die Scheibenschützengesellschaft Neuss-Grimlinghausen tritt dem Bezirksverband bei.

 

28. 9. 1963

Beim 11. Bundesfest in Kevelaer wird der Neusser Bezirkskönig Heinz Brings aus der Scheibenschützengesellschaft unter 100 Teilnehmern mit 26 von 30 möglichen Ringen bester Schütze und damit Bundeskönig.

 

31. 5. 1964

Für den Bundeskönig Heinz Brings wird ein besonderes Fest mit Gottesdienst im Quirinus Münster und großem Festumzug durch die Stadt veranstaltet. Alle Neusser Bruderschaften und Vereine nehmen daran teil. Die Festfolge des Ehrentages für den Bundeskönig aus dem Festbuch, das zu diesem Anlass von den Neusser Scheibenschützen herausgegeben wurde, folgt:

 

27. 6. 1965

Anläßlich des 550-jährigen Bestehens der Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Büttgen findet hier das diesjährige Bezirksschützenfest statt.

 

19. 6. 1966

Bezirksschützenfest in Kaarst

 

1968

Die Sankt Aloysius Schützenbruderschaft Stürzelberg feiert 100-jähriges Jubiläum.

Chronik 1950-1959

Bezirksverband Neuss
im Bund der historischen deutschen Schützenbruderschaften

Chronik Teil I 1950-1959

Der Bezirksverband Neuss gehört zum Bund der historischen deutschen Schützenbruderschaften. Dessen Gründung erfolgte am 27. 2. 1928 als „Erzbruderschaft vom heiligen Sebastian„ in Köln. Für den neuen Bund wurde die Devise festgelegt: Glaube, Sitte, Heimat – Aus alter Wurzel neue Kraft. 1932 wurde der Bezirksverband Grevenbroich gegründet. Dieser Vereinigung schlossen sich 46 Bruderschaften des Kreises Grevenbroich und der Umgebung an.

 

15. 12. 1950

Die Neuß-Grevenbroicher Zeitung (in folgenden Text immer mit NGZ abgekürzt)  kündigt die Gründungsversammlung des neuen Bezirksverbandes an.

 

16. 12. 1950

Gründung des Bezirksverbandes Neuss im Zentralverband der historischen deutschen Schützenbruderschaften

 

Ihm gehören folgende 19 Bruderschaften an:

1.      Neußer Scheibenschützengesellschaft von 1415 e. V.

2. St. Sebastianus Schützenbruderschaft Neuss-Furth 1932

3.  St. Sebastianus Schützenbruderschaft Büttgen 1415 e. V.

4.  St. Eustachius Schützenbruderschaft Büttgen-Vorst  1880 e. V.

5.  St. Sebastianus Schützenbruderschaft Holzbüttgen

6.  St. Sebastianus Schützenbruderschaft Büderich

7.  St. Peter Schützenbruderschaft Allerheiligen 1908 e. V.

8.  St. Peter und Paul Schützenbruderschaft Rosellerheide-Neuenbaum 1879    e. V.

9. St. Andreas Schützenbruderschaft Norf 1900 e. V.

10. St. Hubertus Schützengesellschaft Kaarst 1903

11. St. Sebastianus Schützenbruderschaft Kaarst 1450 e. V.

12. St. Hubertus Schützenbruderschaft Horrem

13. St. Sebastianus Schützenbruderschaft Nievenheim

14. St. Aloysius Schützenbruderschaft Stürzelberg 1868 e. V.

15. St. Sebastianus Schützenbruderschaft Hülchrath 1348 e. V.

16.   St. Hubertus Schützenbruderschaft Zons

17. St. Sebastianus Schützenbruderschaft Liedberg 

18. St. Sebastianus Schützenbruderschaft Aldenhoven   

19. St. Sebastianus Schützenbruderschaft Glehn

 

19. 12. 1950

Die NGZ berichtet unter der Überschrift:

Sport – keine Wehrausbildung

Dr. Louis bei der Gründung des Bezirks Neuß der Schützenbruderschaften

„In Anwesenheit von Prälat Dr. Louis und Direktor Körner von der Bundeskanzlei beschlossen die Delegierten der Schützenbruderschaften des Bezirkes Neuß am Samstagabend im Gasthaus „Zum schwatte Päd„ einstimmig den Zusammenschluss zu einem Bezirksverband Neuß, 19 Bruderschaften waren vertreten, insgesamt wird der Verband 21 Bruderschaften umfassen, da Dormagen und Horrem wahrscheinlich auch zu Neuß kommen. Dem Wunsche der Bruderschaften von Korschenbroich, Kleinenbroich und Herrenshoff, beim Verband Mönchengladbach zu bleiben, wurde willfahren.

 

In den Bruderrat des Bezirksverbandes Neuß wurden einstimmig berufen: als Bundesmeister Ludwig Krekeler (Neußer Scheibenschützen 1415), Stellv. Karl Götzen (Sebastianus Schützenbruderschaft Neußer Furth), Schriftführer Willi Huppertz (Neußer Scheibenschützen), Schatzmeister Peter Stamm (Kaarst), Kdr. (?) Karl Brockers (Büttgen-Vorst), Beisitzer Heinrich Weyerhorst (Nievenheim) und Heinrich Peters (Zons). Der Senior des Bezirkes, Matthias Neidhöfer, wurde zum Ehrenbundesmeister bestellt. Als Jahresbeitrag soll jede Bruderschaft 10 DM an den Bezirk abführen.

 

Prälat Dr. Louis richtete in einer kurzen Nachbetrachtung zur Rompilgerfahrt der Schützenbruderschaften die Grüße des hl. Vaters aus, die dieser für alle Daheimgebliebenen mitgegeben hatte. Das Ergebnis dieser Romfahrt hat seinen Niederschlag in dem Beschluss gefunden, zukünftig jedes Jahr im Oktober durch den Bund der Schützenbruderschaften eine Romfahrt zu veranstalten.

 

Bei der Teilung des Bezirkes Grevenbroich sei es nicht mehr als billig gewesen, Neuß als den Ort des weitberühmten Schützenfestes und Sitz einer der ältesten Schützengesellschaften auch zum Sitz eines Bezirks zu wählen. Weiter ließ der Generalpräses verlauten, dass man wieder ganz nahe daran sei, nach Väter Art mit der Büchse zu schießen. „Aber„, so versicherte er unter allgemeiner Zustimmung, „die Schützenbruderschaften  werden immer nur dem reinen Schießsport huldigen. Jede wehrmäßige Ausbildung werden wir ablehnen.„

 

Matthias Neidhöfer richtete an die Schützenbruderschaften die Anregung, mehr das gesellige Schießen zu pflegen und zu bestimmten Terminen solche Wettbewerbe zu veranstalten, wie sie bei den Neußer Scheibenschützen alter, schöner Brauch sind. Wettbewerbe untereinander förderten die Gemeinsamkeit und damit die Bereitschaft für die Ziele der Schützenbruderschaften.

 

Es wäre wünschenswert, dass auch die Orte, in denen die Schützenbruderschaft noch nicht wiedererstanden ist, bald Zuwachs melden könnten.„

 Die Gründungsversammlung fand in der Neusser Gaststätte „Em Schwatte Päd„ statt. Die Verbandszeitschrift „Der Schützenbruder„ (Ausgabe Januar 1951, 1. Heft, 11. Jahrgang, S. 14) berichtet unter der Überschrift „Bezirk Neuß„ darüber folgendes:

„Durch die Unterteilung des großen Bezirks im Kreise Grevenbroich in zwei Bezirke, von denen der eine Bezirk Nettesheim unter Führung von Bundesmeister Geyr von Schweppenburg heißt, und der andere Bezirk Grevenbroich unter Führung von Bundesmeister Heinen in Garzweiler verbleibt, kam es von selbst zu einer starken Gruppe um die alte Schützenstadt Neuß herum, von Zons bis Büderich. Am 16. Dezember 1950 fand im „Schwatte Päd„ zu Neuß die sehr gut besuchte Gründungsversammlung des Bezirks Neuß statt. Mit 19 Bruderschaften wurde der Bezirk Neuß in prächtiger Einmütigkeit gebildet. Die alte berühmte Neußer Scheiben-Schützengesellschaft 1415 stellte den Bundesmeister Ludwig Krekeler und den Schriftführer Huppertz. Auch die folgenden Wahlen des stellv. Bundesmeisters, des Kassenwarts, des Bezirksadjutanten und des Bruderrats erfolgten einstimmig in echter froher Schützenart. Der achtzigjährige Schützenbruder Matthias Neidhöfer, ein bewährter Meister des Schießsports, wurde mit der Würde des Ehrenbundesmeisters ausgezeichnet. Der Gründungsversammlung wohnten von der obersten Bruderschaftsführung Diözesanpräses und geistlicher Präsident Dr. Louis und Direktor K. Th. Koerner bei. Die rege Aussprache über das Schützenwesen lässt hoffen, dass in dem neuen Bezirk Neuß tüchtige Arbeit geleistet wird.„

 

29. 3. 1951

Die Diözesanverbände der historischen deutschen Schützenbruderschaften schließen sich zu einem Zentralverband zusammen und führen ab jetzt den Namen „Zentralverband der historischen deutschen Schützenbruderschaften e. V.„

 20. 7. 1952

Erstes Bezirksschützenfest in Zons, ausgerichtet von der örtlichen St. Hubertus Schützenbruderschaft

Die NGZ  berichtet darüber ausführlich am Montag, dem 21. 7. 1952.

 
 

1953

Die Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft Grefrath tritt dem Bezirksverband bei.

Es ist anzunehmen, dass in dieser Zeit die Bruderschaft Aldenhoven nun wieder ausscheidet. Genaue Angaben darüber liegen sowohl dem Bezirksverband als auch der örtlichen Schützengemeinschaft nicht vor.

 

 

13. 6. 1953

Joseph Lange berichtet in der NGZ unter der Überschrift

Schützen keine Reklamefiguren

Neußer Scheibenschützen 1415 beim Bundestreffen in Köln

„Der Zentralverband der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften veranstaltet am Samstag und Sonntag, dem 4. und 5. Juli, aus Anlaß seines 25-jährigen Bestehens in Köln sein Bundestreffen. Am 4. Juli wird aus den Bezirksmeistern des Verbandes der Bundesschützenkönig ausgeschossen. Der Sonntag beginnt mit einer Pontifikalmesse im Dom, bei der die Bundeskönigskette, das Bundesbanner und die Jungschützen-Standarte geweiht werden. Anschließend findet unter dem Vorsitz des Hochmeisters Franz Fürst zu Salm-Reifferscheidt-Dyck ein Festakt statt, an dem rund 3000 Gäste teilnehmen werden. Nach dem Festakt ist Parade der Schützenbruderschaften.

 

An diesem großen Festtag der Schützenbruderschaften werden, wie bis jetzt bekannt ist, die Neußer Scheibenschützen von 1415 mit einer stattlichen Abordnung teilnehmen. Es ist zu erwarten, dass sich aus dem Bezirk Neuss noch weitere Schützenbruderschaften beteiligen. Den Bezirksmeister stellt in diesem Jahre Büttgen-Vorst.

 

In diesem Zusammenhang wird aus Schützenkreisen darauf hingewiesen, dass das Silberjubiläum des Bundes und die Weihe des Bundesbanners wohl ein Anlass ist, dass an diesem Sonntag die rheinischen und auch die niederrheinischen Schützen der Domstadt das Gepräge geben, soweit sie nicht durch ein örtliches Schützenfest verhindert sind. Jeder weiteren Inanspruchnahme, besonders zu Propagandazwecken, ständen die meisten Schützenbruderschaften ablehnend gegenüber. Man denke dabei besonders an das sogenannte "niederrheinische Schützentreffen", das anlässlich der Ausstellung in Düsseldorf Ende Juli aufgezogen werden soll und ohne Zweifel nur ein propagandistischer Versuch sei, Menschenmassen nach Düsseldorf zu locken. Die Schützen, so sagt man, seien nicht dazu da, um in ihren Uniformen Reklamefiguren abzugeben. Zudem falle diese Veranstaltung in die Zeit der Schützenfeste und sie würde nur eine zusätzliche Belastung für die Bruderschaften und Schützenvereine bedeuten. Es erscheine zudem völlig unangebracht, die ins unangemessene gestiegene Zahl der Feste und Feiern noch durch ein solch überflüssiges „Schützenfest„ zu vermehren.„

 

4.u. 5. 7. 1953

Erstes Bundesfest in Köln

Die Stadt Köln schenkt dem Verband die von Prof. Elisabeth Treskow in  den Kölner Werkschulen entworfene und gefertigte Bundeskönigskette. Bundeskanzler Konrad Adenauer stiftete dem Zentralverband ein neues Bundesbanner. Erster Bundeskönig wird der Schreiner Josef Junglas aus Andernach.

 

26. 7. 1953

Zweites Bezirksschützenfest in Büttgen–Driesch

Die Gesellschaft Schützenlust feiert 50-jähriges Jubiläum. (Die Gesellschaft Schützenlust  Büttgen-Driesch ist seit 1903 ein Schützenzug innerhalb der St. Sebastianus Schützenbruderschaft Büttgen, ab 1958 der St. Aldegundis-Bruderschaft Büttgen-Driesch.) Vor dem Festumzug findet eine Delegiertenversammlung statt. Ebenso wird ein Pokal- und Preisvogelschießen durchgeführt. Zum ersten Mal wird ein Bezirkskönig, Julius Holzapfel, erwähnt.

 

27. 6. 1954

Drittes Bezirksschützenfest in Rosellerheide-Neuenbaum, ausgerichtet von der dortigen Sankt Peter und Paul Schützenbruderschaft

Erstmalig wird beim Wettkampf um den Matthias-Neidhöfer Pokal nicht mehr auf den Holzvogel, sondern auf Scheiben geschossen. Die NGZ berichtet am 28. 6. 1954 über das Fest u. a.: „Das schöne sommerliche Wetter hatte 25 Bruderschaften mit über 800 Teilnehmern und 115 Zügen und Gruppen zu dem Bundestreffen angelockt, und es bekamen die Ortschaften und die vielen Tausend Besucher etwas zu sehen, was selbst in einer mittelgroßen Stadt eine Seltenheit ist. Fast jeder Verein kam mit Musikbegleitung, und so glichen die Straßen einem überfüllten Ameisenhaufen.„

 

1954

Die Sankt Hubertus Schützengesellschaft Kaarst 1903 gibt ihre Selbständigkeit auf  und schließt sich der Sankt Sebastianus Schützenbruderschaft an.

 

Die Sankt Hubertus Schützenbruderschaft Zons scheidet aus dem Bezirksverband aus.

 

1955

Die Sankt Hubertus Schützengesellschaft Neuss und die Sankt Hubertus Schützenbruderschaft Hoisten treten dem Bezirksverband bei.

 

1. und 2. 10. 1955

Drittes Bundeskönigsschießen und Bundesfest in Neuss - Siehe dazu Sonderbericht -

 

2. 6. 1956

Viertes Bezirksschützenfest in Hülchrath

Die Sankt Sebastianus-Schützenbruderschaft feiert 600-jähriges Bestehen. 30 Bruderschaften sind zu Gast.

 

30. 10. 1957

Das Fanfarenkorps Neuss-Furth wird vom Bundespräsidenten empfangen.

 

14. 9. 1958

Bezirksschützenfest in Büttgen-Vorst mit Ausschießen des Matthias-Neidhöfer Pokals.

Beim Bezirkskönigsschießen auf dem Scheibendamm in Neuss wird Hermann Josef Linden aus der örtlichen Bruderschaft neuer Bezirkskönig.

 

1. 3. 1959

Bundesmeister Ludwig Krekeler, der bei der Delegiertenversammlung wieder gewählt wird, berichtet: Bei einer Tagung des Zentralverbandes ist beschlossen worden, in den nächsten Jahren keine Beiträge von den Bruderschaften zu erheben. Bereits bezahlte Beiträge werden an die Bruderschaften zurückgezahlt.

 

7. 5. 1959

Mit diesem Datum liegt die erste Satzung des Bezirksverbandes vor. In § 2 wird der Zweck festgeschrieben:

Der Bezirksverband hat

-          für die Gestaltung einer engen Verbindung zwischen dem Zentralverband und den zum Bezirksverband gehörenden Bruderschaften zu sorgen,

-          die Durchführung der Beschlüsse der Organe des Zentralverbandes innerhalb des Bezirkes zu überwachen,

-          die Pflege echten Schützengeistes im Bezirksverband aufrecht zu erhalten,

-          gemeinschaftliche Veranstaltungen innerhalb des Bezirkes zu organisieren und durchzuführen.

In § 4 heißt es: Zum Bezirk gehören die Bruderschaften aus Neuß, Büderich, Büttgen, Glehn, Grefrath, Holzbüttgen, Horrem, Kaarst, Liedberg, Nievenheim, Norf, Rosellerheide, Allerheiligen, Stürzelberg, Vorst.

(Die Schützenbruderschaft Glehn ist in den folgenden Jahren aus dem Bezirksverband ausgeschieden. Das Austrittsdatum ist nicht bekannt.)

 

In § 9 wird festgelegt: Zur Wahrung aller kirchlichen und kulturellen Aufgaben des Zentralverbandes innerhalb des Bezirksverbandes ist dem Bundesmeister der Bezirkspräses zur Seite gestellt.

   
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