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	<title>Bezirksverband Neuss e.V.</title>
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		<title>„Schützenkönig sein ist entspannter als General sein”</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jörn Neßlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 15:47:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Pressebericht]]></category>
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<p class="text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0">Kaarst – Der Königs- und Generalitätsehrenabend am Freitag war wie immer eine gelungene Einstimmung auf das zwei Wochen später stattfindende Schützenfest&nbsp;in&nbsp;Kaarst. Im Festzelt hatte es diesmal aus aktuellem Anlass ein Stühlerücken gegeben: Präsident und Brudermeister Claus Schiffer saß als Minister links neben Schützenkönig Klaus I. Gehlen, der seit über 25 Jahren General ist. Den Platz des Generals nahm diesmal Hermann Lehnen, der schon seit 16 Jahren den jetzigen König als Adjutant unterstützt hat, ein. In diesem Jahr steht Axel Hebmüller als Adjutant zur Verfügung; die Gesellschaft Schützenlust muss deshalb in diesem Jahr auf ihn als Marschierer verzichten.</p>
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<p class="richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0">„Es könnte in 45 Minuten ein bisschen ungemütlich werden“, verkündete Geschäftsführer Stefan Stamm nach dem Blick auf die Wetter-App. Die Prognose sollte zum Glück nicht zutreffen, aber das ahnte zu Beginn des Ehrenabends noch niemand. Die Regenschirme, die etliche Schützen mitgebracht hatten, sollten sich als unnötiger Ballast erweisen. Der Fackelzug mit Vorbeimarsch am Schützenkönig auf der Rathausstraße konnte trockenen Fußes erfolgen. Wenn das die Schützenfrauen gesehen hätten: Kellnerin Alina hatte immer wieder etliche Gläser Eierlikör auf dem Tablett. Christian Horn-Heinemann sprach zum ersten Mal als Bürgermeister der Stadt zu den Schützen. Er bekräftigte, dass die Schützenbruderschaft in Kaarst einen hohen Stellenwert habe. Pfarrer Gregor Ottersbach ermunterte die Schützen, ihr Fest ausgiebig zu feiern. Sein Credo: „Die Welt wird nicht dadurch besser, wenn wir nicht feiern.“ Feste wie das Kaarster Schützenfest spendeten Kraft für den Alltag.</p>
<p>Stefan Stamm stellte zu vorgerückter Stunde die Kardinalfrage: ob die einzelnen Züge und Gruppierungen Lust haben, Schützenfest zu feiern. Die Resonanz war ein vielfaches, mal mehr, mal weniger lautes „Zoch, Zoch“. Stamm gab anschließend eine Kostprobe seines trockenen Humors: „Das Schützenfest findet statt. Ich war schon beunruhigt.“ Und er prägte den Begriff „Zwischengetränk“, ein Glas zwischendurch, das er dem diesjährigen General, dem „Jung aus der Eifel“, empfahl. Was er bedauerte: „Die Ärmelbinden waren ausverkauft, sie werden aber bis zum Schützenfest da sein.“ Immerhin waren die Königsorden verfügbar.</p>
<p>Gegenüber unserer Redaktion gab Gehlen eine überraschende erste Einschätzung ab: „Schützenkönig sein ist entspannter als General sein.“ Über das Silberne Verdienstkreuz freuten sich Dominik Cimino, Rüdiger Hubertz, Klaus Naber, Norbert Spenrath, Nico Donell, Florian Hausdorf, Detlef Zaremba, Rolf Kivelip, Wolfgang Summa, Thomas Bunse sowie Niklas Fuhrmann. Den Regimentsorden bekamen die Schützen Thorsten Pieper und Christoph Herwig verliehen.</p>
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		<title>„Es ist mir eine Ehre und eine Verantwortung”</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jörn Neßlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jun 2026 15:41:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Pressebericht]]></category>
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<p class="text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0">Neuss – Auch wenn ein Biwak im wörtlichen Sinne ein Feldlager im Freien ist, ist die St.-Hubertus-Schützengesellschaft dann doch lieber unter das feste Dach im Gare du Neuss gezogen. Mit einem großen „Hallo“ begrüßten sich die Schützen zum traditionellen Königsbiwak, dem Auftakt der Schützensaison. Mitten im Trubel: König Frank Petonjic mit seiner Königin Rebecca, denn sie waren die Hauptpersonen des Tages.</p>
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<p class="richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0">Seit November steht der König fest und in der ersten Hälfte seiner Amtszeit hat Frank Petonjic schon viel Zuspruch erlebt. Was ihm das Amt bedeutet, machte er in seiner Begrüßung deutlich: „Es ist für mich mehr als nur ein Titel, es ist mir eine Ehre und eine Verantwortung, die ich mit meiner Frau Rebecca gerne übernehme.“ Schon jetzt bedankte er sich bei seinen Wegbegleitern für ein unvergessliches Jahr. Er könne für sich und seine Frau feststellen, dass er gerne Neusser sei und sich beide hier wirklich angekommen und zu Hause fühlen. Hubertuskönigin Rebecca Petonjic richtete sich in ihrer Begrüßung ganz persönlich an ihren Mann. Mit seinem Königsschuss habe er ihr eine Zeit für ganz besondere Momente ermöglicht, die sie nie vergessen werde, vor allem, da sie diese Zeit gemeinsam genießen können. Nutzen wollen sie diese besondere Zeit auch, um Spenden für den Kinderschutzbund Neuss zu sammeln.</p>
<p>Ein Hauptprogrammpunkt war die Vergabe der Königsorden. Im Orden vereinen sich verschiedene Elemente. Neben den Wappen der St.-Hubertus-Schützengesellschaft von 1899, dem Stadtwappen und dem Wappen des Heimatzuges „Germanen“ des Königs kamen die Farben der Schützen und nebenbei auch die Farben des königlichen Lieblingsvereins&nbsp;Borussia Mönchengladbach&nbsp;vor. In der Mitte befinden sich dann die Türme der Münchner Frauenkirche, denn in seiner Münchner Zeit hatte der Jurist seine Rebecca kennengelernt. Auf der anderen Seite sind ein paar Boxhandschuhe zu sehen. Sie belegen die Liebe zum Boxsport. Anschließend konnten sich viele Schützen einreihen, um vom König ihren Orden in Empfang zu nehmen. Angefangen beim Vorstand bis hin zu den jungen Bogenschützen.</p>
<p>Die Begrüßung im Festsaal hatte Major Volker Albrecht übernommen, er stimmte seine Hubertusschützen auf die neue Saison ein. Er hieß zahlreiche Vertreter aus Politik, Verwaltung und dem Neusser Schützenwesen willkommen. Bezirksbundesmeister Thomas Schröder hatte für die kommenden Umzüge zwei neue Fahnen im Gepäck.&nbsp;Auf ihnen ist der Dank der Schützen an die Blaulichtfamilie aus Feuerwehr, Polizei und medizinischem Hilfsdienst verewigt.&nbsp;„Ihr seid immer für uns da, es ist einfach mal Zeit, Danke zu sagen“, erklärte er. Im weiteren Verlauf des Tages legten die Züge noch die Reihenfolge fest, in der sie beim Neusser Bürgerschützenfest marschieren werden. Schon in zwei Wochen heißt es dann: Antreten zum Probemarschieren.</p>
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		<item>
		<title>Beim Schützenfest schwenkt Respekt für Retter mit</title>
		<link>https://www.bezirksverband-neuss.de/beim-schuetzenfest-schwenkt-respekt-fuer-retter-mit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörn Neßlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 13:08:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blaulichtfamilie]]></category>
		<category><![CDATA[Pressebericht]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischen den schmucken Uniformen und großen Roben bekommen sie bei Schützenfesten besondere Beachtung von den Zuschauern am Straßenrand: die Hönesse mit ihren prächtigen Blumenhörnern und die Fahnenschwenker. Letztere tragen ihre Fahnen nicht nur zur Schau, sondern bewahren einen historischen Brauch der Schützen. Dabei hat jede Bewegung eine Bedeutung: Die Verehrung des Schutzpatrons gehört dazu, der Kampf Gut gegen Böse spielt eine Rolle oder die Ehrerbietung, wenn die Fahnenschwenker etwa dem Schützenkönig besonderen Respekt zeigen wollen.</p>
<p>Respekt ist auch das Stichwort für die neuen Fahnen, die der Bezirksverband&nbsp;Neuss&nbsp;im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften (BHDS) angeschafft hat. „Wir sagen Danke an die Blaulichtfamilie“ ist darauf zu lesen. Am vergangenen Wochenende waren sie gleich bei drei Schützenfesten zu sehen: auf der Furth, in Grefrath und in Büderich, zuvor schon in Driesch.</p>
<p>ie Idee dazu hatte Bezirksbundesmeister Thomas Schröder, der außerdem Brudermeister der St.-Eustachius-Schützenbruderschaft Büttgen-Vorst ist. „Wir haben dort eine unheimlich freundschaftliche Beziehung zu den Einsatzkräften, das ist wirklich eine Kameradschaft auf Augenhöhe“, sagt er. Für den ganzen Bezirk gelte: „Ohne die vielseitige Unterstützung von&nbsp;Polizei,&nbsp;Feuerwehr, Rettungsdiensten und Hilfsorganisationen wäre die Planung und Durchführung unserer Feste und Veranstaltungen nicht möglich.“ Ganz bewusst wolle man deshalb Flagge zeigen.</p>
<p>So kam Thomas Schröder auf die Idee, die Respekt-Kampagne des Landes NRW aufzugreifen, der sich auch der Rhein-Kreis Neuss samt dem Verband der Feuerwehren angeschlossen hat. Das Schutzschleifen-Symbol in den Farben Blau, Rot und Weiß (die für die Einsatzkräfte von Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften stehen) wird seither mit dem Blaulicht-Symbol für Retter kombiniert. Und das prangt nun auch auf den neuen Schwenkfahnentüchern des BHDS-Bezirksverbands Neuss. Die werden jetzt nach und nach bei den Schützenfesten an die Bruderschaften übergeben – jeweils in zweifacher Ausführung und in unterschiedlicher Größe für die verschiedenen Altersklassen in der Schützenjugend. Bei den Festzügen sollen die Fahnen deutlich sichtbar mitgeführt werden, um ein Zeichen des Respekts und der Solidarität mit den Einsatzkräften zu setzen, die sich zunehmender verbaler und physischer Gewalt bei ihren Einsätzen ausgesetzt sehen.</p>
<p>Die Patenschaft für die Initiative hat Landrätin Katharina Reinhold übernommen. „Die Menschen im Rhein-Kreis Neuss sollen gut und sicher leben können. Dazu gehört auch, dass sie gut und sicher feiern können – zum Beispiel bei Großveranstaltungen wie Schützenfesten. Mein Dank gilt allen Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten, Hilfsorganisationen und natürlich in unserer Kreisleitstelle“, so die Landrätin bei der symbolischen Übergabe einer der Fahnen im Grevenbroicher Kreishaus. Auch sie betont: „Unsere Einsatz- und Rettungskräfte verdienen Respekt und Wertschätzung.“</p><p>The post <a href="https://www.bezirksverband-neuss.de/beim-schuetzenfest-schwenkt-respekt-fuer-retter-mit/">Beim Schützenfest schwenkt Respekt für Retter mit</a> first appeared on <a href="https://www.bezirksverband-neuss.de">Bezirksverband Neuss e.V.</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Kolenda ist neuer König auf der Furth</title>
		<link>https://www.bezirksverband-neuss.de/kolenda-ist-neuer-koenig-auf-der-furth/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörn Neßlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 12:26:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Pressebericht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordstadt – Neuer Schützenkönig auf der Furth ist Michael Kolenda. Der selbstständige Installateur- und Heizungsbaumeister mit über 15 Jahren Berufserfahrung trat am Dienstagabend als einziger beim Königsschießen an und holte [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="articleContent">
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<p class="articleContent"><span class="location">Nordstadt – </span>Neuer Schützenkönig auf der Furth ist Michael Kolenda. Der selbstständige Installateur- und Heizungsbaumeister mit über 15 Jahren Berufserfahrung trat am Dienstagabend als einziger beim Königsschießen an und holte den Vogel mit dem 30. Schuss von der Stange. Seine Königin heißt Mareike Kolenda.</p>
<p class="articleContent">Michael Kolenda ist Major der Weißenberger Scheibenschützen und ist in der Schützengemeinschaft bestens bekannt. Er wurde 1983 im Further Johanna-Etienne-Krankenhaus geboren. Nach der Schule begann er seinen beruflichen Weg bei der Bundeswehr, mit Stationen in Budel und Nörvenich als Flugtriebwerksspezialist. Letztlich entschied er sich für seine Heimat und eine gemeinsame Zukunft am Niederrhein. Es folgten die Ausbildung zum Anlagenmechaniker in Kleve, die Meisterprüfung und schließlich 2020 der Schritt in die Selbstständigkeit.</p>
<p class="articleContent">Seine Königin Mareike absolvierte eine Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau und arbeitet heute in leitender Funktion bei einem Reiseveranstalter – und unterstützt ihn im Büro seines Unternehmens. Damit sind sie auch beruflich ein starkes Team. Ihr gemeinsamer Weg begann 2005 beim Ausgehen, die Hochzeit folgte bereits Ende 2006, die kirchliche Trauung 2007. Ihr Sohn Jasper kam 2018, ebenfalls auf der Furth, zur Welt. Seit 2019 lebt die Familie in Willich-Schiefbahn, wo sie längst ihr Zuhause gefunden hat.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Eine Krönung voller Emotionen</title>
		<link>https://www.bezirksverband-neuss.de/eine-kroenung-voller-emotionen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörn Neßlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 12:22:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Pressebericht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Büderich – Es ist dieser eine besondere, fast magische Moment, in dem aus Susanne, kurz Susi genannt, Schäfer die strahlende Königin des größten Meerbuscher Stadtteils wird. Es ist der Moment, [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="articleContent">
<div>
<p class="articleContent"><span class="location">Büderich – </span>Es ist dieser eine besondere, fast magische Moment, in dem aus Susanne, kurz Susi genannt, Schäfer die strahlende Königin des größten Meerbuscher Stadtteils wird. Es ist der Moment, in dem erstmals das glitzernde Diadem auf ihren dunklen Haaren aufblitzt, während sich ein Lächeln breitmacht. Es beginnt auf ihren Lippen und zieht sich dann über das ganze Gesicht. Die rechte Hand erhebt sich zum königlichen Winken – immer aus dem Handgelenk – bis auf Kopfhöhe. Hinter ihr der Hofstaat, das riesige Büdericher Wappen mit dem reitenden Märtyrer Mauritius. Musik erklingt, das vollbesetzte Festzelt hat sich von seinen Plätzen erhoben und spendet tosenden Applaus.</p>
<p class="articleContent">Wer diesen Augenblick einmal erlebt hat, der wird ihn sein Leben lang nicht mehr vergessen. So berichten es übereinstimmend alle früheren Königinnen der St.-Sebastianus-Bruderschaft von 1567. Schon seit dem Wiederbeginn des Schützenfestes legen die Börker Schützen an einem Tag ganz besonderen Wert auf die Frau an der Seite ihres Königs – der&nbsp;Höhepunkt des mehrtägigen Festes .</p>
<p class="articleContent">Daran erinnert sich jedenfalls Bert Bender. Der Kapitänleutnant der Marinekompanie ist wohl der einzige Schütze, der über Pfingsten im Festzelt war, der seit 1949 alle Schützenfeste miterlebt hat. Damals war der heute 90-Jährige allerdings noch als Edelknabe eher staunender Zaungast des Geschehens. Diesmal feierte er zusammen mit seinem Bordkameraden Hans Fischer vor allem die Wiederbegründung der Marine vor 70 Jahren. Seither sind die beiden auch offiziell Mitglieder der Bruderschaft.</p>
<p class="articleContent">Damals wie heute ist es aber stets der Bürgermeister, der nicht nur die Krönung vornimmt, sondern auch die Laudatio auf die Königin hält. Und Christian Bommers sang wortwörtlich ein Loblied auf Susi Schäfer, die mit ihrem Konni I. schon im sprichwörtlichen Sandkasten gespielt hatte. Die technischen Fähigkeiten habe sie sich bewahrt und sei ihrem Ehemann in diesem Fach auch heute noch „haushoch überlegen“.</p>
<p class="articleContent">Zusammen mit der Festgemeinde, darunter auch große Abordnungen der benachbarten Schützenvereine und ‑bruderschaften, rätselte Bommers, ob sie ihm nicht manchmal zeige, „wo der Hammer hängt“.</p>
<p class="articleContent">Unabhängig davon scheint der Haussegen bei Familie Schäfer aber nicht schief zu hängen, denn Konni I. gab seiner Königin nach der Krönung als Erstes einen Kuss. Und dann durfte er sich vor seiner Rede auch noch einen Musikwunsch vom beeindruckenden Büdericher Musikblock, bestehend aus dem Bundesschützenfanfarencorps 1968, dem Bundestambourcorps Rheintreue und der Böhler Werkskapelle, erfüllen: Die Werkskapelle intonierte den „Olympic Spirit“.</p>
<p class="articleContent">Bei dieser Gelegenheit blitzte dann auch das Königssilber auf, das diesmal die alte Meerer Klosterkirche darstellt. Schließlich kommt das Königshaus aus der Gesellschaft Hildegundis von Meer, die an diesem Abend zugleich ihren traditionellen Erdbeerbowle-Montag feierte.</p>
<p class="articleContent">Konni I. bewies dann, dass auch die jungen Generationen ganz genau wissen, wie ein Schützenherz schlägt. Der 39-Jährige nahm die Anwesenden auf eine gedankliche Reise mit, auf deren emotionaler Route er vor allem die geliebten Menschen einband, die diesen Abend nicht mehr erleben konnten. Aber, da zeigte sich der Monarch sicher: „Sie sind heute hier, mitten unter uns, wenn wir uns an sie erinnern und von ihnen erzählen.“</p>
<p class="articleContent">Da konnte auch Präses Michael Berning nur beipflichten, der sich weder mit den gesanglichen Qualitäten des Stadtoberhauptes noch mit der ergreifenden Rede des Königs messen wollte und deshalb einfach nur an die Verbundenheit des Königspaares mit der Pfarrgemeinde erinnerte. Schon ganz zu Beginn seiner Zeit in Büderich machte Berning Bekanntschaft mit Susi Schäfer – und erlebte sie als junge Frau bereits bei der Stiftung Büderich als engagiert und kompetent. Und auch als Paar sind die neuen Monarchen der Gemeinde verbunden: Sie haben sich vor genau 20 Jahren bei einer kirchlichen Ferienfreizeit als Paar gefunden.</p>
</div>
</div><p>The post <a href="https://www.bezirksverband-neuss.de/eine-kroenung-voller-emotionen/">Eine Krönung voller Emotionen</a> first appeared on <a href="https://www.bezirksverband-neuss.de">Bezirksverband Neuss e.V.</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Thomas Schnettler ist Kronprinz der Grefrather Schützen</title>
		<link>https://www.bezirksverband-neuss.de/thomas-schnettler-ist-kronprinz-der-grefrather-schuetzen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörn Neßlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 12:14:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Pressebericht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Grefrath – Die Scheibenschützengesellschaft Grefrath hat ihrem 50-jährigen Jubiläum im kommenden Jahr schon jetzt buchstäblich die Krone aufgesetzt: Beim Vogelschießen am Pfingstmontag holte Scheibenschützenmajor Thomas Schnettler mit dem 36. Schuss [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="articleContent"><span class="location">Grefrath – </span>Die Scheibenschützengesellschaft Grefrath hat ihrem 50-jährigen Jubiläum im kommenden Jahr schon jetzt buchstäblich die Krone aufgesetzt: Beim Vogelschießen am Pfingstmontag holte Scheibenschützenmajor Thomas Schnettler mit dem 36. Schuss den Vogel von der Stange und machte sich damit im Jubeljahr seines Korps zum neuen Repräsentanten der Grefrather Schützen.</p>
<p class="articleContent">Mitstreiter hatte es beim Königsschießen keine gegeben. Dennoch war die Freude bei dem 63-Jährigen, der seit November 2025 das Amt des Scheibenschützenmajors bekleidet, und seinem gesamten Korps groß, als der Holzvogel fiel.</p>
<p class="articleContent">An der Seite des neuen Kronprinzen stehen seine Ehefrau Beatrix Schnettler sowie die Ministerpaare Stefan und Jennifer Bähner und Jonas und Sonja Sickel. Aber auch Sohn Hendrik und Tochter Maike werden ihren Vater in seinem Königsjahr eifrig unterstützen.</p>
<p class="articleContent">Unbekannt ist Schnettler in Neuss nicht – vor allem viele Unternehmen dürften ihn kennen. Denn der Kronprinz ist Steuerberater und langjähriger Partner der Neusser Kanzlei KBHT.</p>
<p class="articleContent">Neben Thomas Schnettler gibt es in Grefrath aber eine weitere neue Majestät: Der siebenjährige Lenny Dicken ist neuer Edelknabenkönig und darf sich nun ebenfalls auf ein ganz besonderes Schützenjahr freuen.</p><p>The post <a href="https://www.bezirksverband-neuss.de/thomas-schnettler-ist-kronprinz-der-grefrather-schuetzen/">Thomas Schnettler ist Kronprinz der Grefrather Schützen</a> first appeared on <a href="https://www.bezirksverband-neuss.de">Bezirksverband Neuss e.V.</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Grefrath feiert seinen jüngsten König</title>
		<link>https://www.bezirksverband-neuss.de/grefrath-feiert-seinen-juengsten-koenig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörn Neßlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 May 2026 08:43:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Pressebericht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Grefrath – Die Grefrather Sankt-Sebastianus-Schützenbruderschaft von 1706 feierte am Pfingstwochenende ein Fest der Superlative: Superwarm, supergute Stimmung und superjunger König – Cornelius Przybilla zählt 25 Lenze und ist damit der [&#8230;]</p>
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<p class="articleContent"><span class="location">Grefrath – </span>Die Grefrather Sankt-Sebastianus-Schützenbruderschaft von 1706 feierte am Pfingstwochenende ein Fest der Superlative: Superwarm, supergute Stimmung und superjunger König – Cornelius Przybilla zählt 25 Lenze und ist damit der jüngste König in der 320-jährigen Geschichte. Der Frühschoppen am Sonntag im Zelt nach der Parade geriet zum schweißtreibenden Unterfangen, denn dort war es gefühlt doppelt so warm wie draußen. Das tat Stimmung und Atmosphäre aber keinen Abbruch: Während König Cornelius, flankiert von seinen Ministern und im Wortsinn großen Brüdern Constantin und Kilian und unterstützt von Königin Cosima fleißig Orden und Auszeichnungen verteilte, amüsierten sich die Schützen prächtig. Getrunken wurde überwiegend Wasser: „Wir sind aber froh über das Wetter, besser als Regen“, sagte Christian Goebel, Medienbeauftragter der Schützen, im Gespräch mit unserer Redaktion. Dem Aufruf zur Wasserversorgung während der Paraden seien die Bürger gerne nachgekommen – ein Zeichen für die gute Dorfgemeinschaft, so Goebel.</p>
<p class="articleContent">Bereits am Samstagabend herrschte eine fantastische Stimmung bei der Party im rappelvollen Zelt und die Kölner Musikband „Tante Käthe“ heizte den Besuchern ordentlich ein. Aber auch der Gottesdienst am Pfingstsonntag wurde gut angenommen und der neue Präses Pfarrer Thomas Jablonka hatte seinen ersten Einsatz: Das Pfingstfest mit seinem Sprachenwunder könne ein Bild sein, dass sich alle Feiernden wirklich verstehen. Sein Vorgänger Pfarrer Michael Tewes wurde zum Ehrenmitglied der Bruderschaft ernannt. In Grefrath wird besonders der Nachwuchs gefördert: „Wir sind ein sehr junges Regiment und mit 36 Edelknaben gut aufgestellt“, so der Medienbeauftragte. Derweil verlieh Schützenkönig Cornelius Przybilla auch seiner Familie Orden – der jüngste Träger war sein vierjähriger Neffe Hieronymus. Der König strahlte über das ganze Gesicht: „Das Fest fühlt sich super an und ich werde von diesen Erinnerungen lange zehren“, meinte er. Er zeichnete Ralf Riedel mit dem Sankt-Sebastianus-Ehrenkreuz aus, der höchsten Auszeichnung. Den Hohen Bruderschaftsorden erhielten Ingo Bühren und Stefan Drenkelfuß. Über das silberne Verdienstkreuz freuten sich Philipp Kauerz, Simon Krüll, Dominique Franz, Christoph Herten, Tobias Schlitzer und Leonhard Schornstein.</p>
<p class="articleContent">Das 50-jährige Zugjubiläum feierten die Jägerzüge „Gebrüder Blattschuss“ und „Steinadler“. Peter Ackers wurde für 70 Jahre Schützenmitgliedschaft geehrt, Hans-Peter Schäfer und Peter Wichmann für 65 Jahre. Seit 60 Jahren gehören Norbert Fischer, Jakob Stammen, Heinz Schmitz und Rudolf Stump zu der Bruderschaft. 50 Jahre sind Christoph Welter, Detlef Beutner, Hans-Josef Kames und Holger Grawemeyer dabei und 40 Jahre Hubert Getz.</p>
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		<title>Schützen übergeben Fahne an Landrätin Katharina Reinhold und zeigen Flagge für die Blaulicht-Familie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jörn Neßlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2026 12:27:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Blaulichtfamilie]]></category>
		<category><![CDATA[Pressebericht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Landrätin Katharina Reinhold hat das Thema Sicherheit und Bevölkerungsschutz zur Chefinnen-Sache gemacht. Dabei steht sie auch dem Brauchtum eng zur Seite. „Die Menschen im Rhein-Kreis Neuss sollen gut und sicher [&#8230;]</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Landrätin Katharina Reinhold hat das Thema Sicherheit und Bevölkerungsschutz zur Chefinnen-Sache gemacht. Dabei steht sie auch dem Brauchtum eng zur Seite. „Die Menschen im Rhein-Kreis Neuss sollen gut und sicher leben können. Dazu gehört auch, dass sie gut und sicher feiern können – zum Beispiel bei Großveranstaltungen wie Schützenfesten. Mein Dank gilt allen Einsatzkräften von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten, Hilfsorganisationen und natürlich in unserer Kreisleitstelle. Sie alle sind rund um die Uhr mit ihrem herausragenden und vorbildlichen Einsatz für die Sicherheit und das Wohl der Bürgerinnen und Bürger da“, betont Katharina Reinhold. Die Landrätin begrüßt daher die Initiative „Danke an die Blaulichtfamilie“ des Bezirksverbandes Neuss im Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften und sieht diese auch als Zeichen des Danks für den großen Einsatz von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten, Hilfsorganisationen.</p>
<p>Mit aussagekräftigen Flaggen drücken die Schützen ihre Verbundenheit mit der Blaulichtfamilie aus und heben deren ebenso unverzichtbare wie wertvolle Unterstützung hervor. Bezirksbundesmeister Thomas Schröder und sein Stellvertreter Jörn Neßlinger überreichten der Landrätin jetzt im Kreishaus in Grevenbroich symbolisch eine Fahne mit dem Projektmotiv. „Das Schützenwesen im Bezirksverband Neuss kann sich stets auf die Hilfe und Unterstützung der verschiedenen Hilfskräfte verlassen. Ohne die vielseitige Unterstützung von Polizei, Feuerwehr, Rettungsdiensten und Hilfsorganisationen wäre die Planung und Durchführung unserer Feste und Veranstaltungen nicht möglich“, betont Thomas Schröder. „Über diese Unterstützung und darüber hinaus verbindet das Schützenwesen und die Blaulichtfamilie eine enge und freundschaftliche Verbundenheit.“<br>
Um seine Wertschätzung und Dankbarkeit auszudrücken, hat der Bezirksverband Neuss 40 Schwenkfahnentücher mit dem aussagekräftigen Projektmotiv „Danke an die Blaulichtfamilie“ herstellen lassen. Sie stellt der Bezirksverband seinen 18 Mitgliedsbruderschaften als dauerhafte Leihgabe in jeweils zweifacher Ausführung und in unterschiedlicher Größe für die verschiedenen Altersklassen in der Schützenjugend zur Verfügung. Die Schwenkfahnen sollen bei den Festzügen deutlich sichtbar mitgeführt werden, um ein Zeichen des Respekts und der Solidarität mit den Einsatzkräften zu setzen. Der Bezirksverband Neuss selbst wird vier der Fahnen dauerhaft behalten und zu verschiedenen Anlässen, auch über die Grenzen des Bezirksverbandes hinaus, mitführen.</p>
<p>„Mit großer Betroffenheit nehmen auch wir Schützen die allgemeine Entwicklung wahr, dass Einsatz- und Rettungskräfte leider zunehmend verbal und auch physisch angegangen werden“, sagt Schröder. Landrätin Katharina Reinhold stellt zusammen mit dem Bezirksbundesmeister klar, dass ein solches Verhalten nicht hinnehmbar ist und man dem entschieden entgegentritt. „Ein solcher Angriff ist stets auch ein Angriff auf das, was unsere Gesellschaft im Innersten ausmacht und starkmacht: füreinander da zu sein und Menschen, die in Not sind und Unterstützung benötigen, zu helfen“, betont Reinhold. „Unsere Einsatz- und Rettungskräfte verdienen Respekt und Wertschätzung.“&nbsp;</p><p>The post <a href="https://www.bezirksverband-neuss.de/schuetzen-uebergeben-fahne-an-landraetin-katharina-reinhold-und-zeigen-flagge-fuer-die-blaulicht-familie/">Schützen übergeben Fahne an Landrätin Katharina Reinhold und zeigen Flagge für die Blaulicht-Familie</a> first appeared on <a href="https://www.bezirksverband-neuss.de">Bezirksverband Neuss e.V.</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Zahnarzt aus Neuss regiert als jüngster Grefrather König</title>
		<link>https://www.bezirksverband-neuss.de/zahnarzt-aus-neuss-regiert-als-juengster-grefrather-koenig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörn Neßlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2026 12:01:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Pressebericht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Grefrath – Die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft hat ihren alten Scheibenschießstand abgerissen und wird an der Bezirkssportanlage noch in diesem Jahr mit dem Bau eines neuen Standes plus Vereinsheim beginnen. Engagiert in dem [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.bezirksverband-neuss.de/zahnarzt-aus-neuss-regiert-als-juengster-grefrather-koenig/">Zahnarzt aus Neuss regiert als jüngster Grefrather König</a> first appeared on <a href="https://www.bezirksverband-neuss.de">Bezirksverband Neuss e.V.</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="articleContent"><span class="location">Grefrath – </span>Die St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft hat ihren alten Scheibenschießstand abgerissen und wird an der Bezirkssportanlage noch in diesem Jahr mit dem Bau eines neuen Standes plus Vereinsheim beginnen. Engagiert in dem Projekt ist auch der Grenadierzug „Immer jett loss“ von 2018, doch der verschwendet während der vor uns liegenden Pfingsttage keinen Gedanken an das Projekt. Denn es gibt Wichtigeres zu tun – gerade für diesen Zug, der zum ersten Mal in seiner Geschichte beim anstehenden Schützenfest als Königszug gefordert ist und mit Leonhard Schornstein auch noch den aktuellen Grenadiersieger stellt.</p>
<p class="articleContent">Zum Königszug wurde „Immer jett loss“ durch seinen&nbsp;Leutnant Cornelius Przybilla, der zum Ausklang der Kirmes 2025 als Königsbewerber&nbsp;antrat und sich mit dem insgesamt achten Schuss zum jüngsten König in der 220-jährigen Vereinsgeschichte machte. Bürgermeister Reiner Breuer wertet das in einem Grußwort als „klares Signal für die Zukunft unseres Brauchtums“. 25 Jahre ist der Schützenkönig wenige Tage vor seiner Inthronisation geworden, die traditionell mit einem&nbsp;Tanz in den Mai verbunden ist und in diesem Jahr viel junges Volk mobilisierte – sodass sogar die Polizei ordnend eingreifen musste&nbsp;. An der Seite des Schützenkönigs, der als Zahnarzt in Neuss praktiziert, repräsentiert Cosima Kaluza (20), seine jüngste Cousine, die Bruderschaft. Die angehende Grundschullehrerin stellt sich dabei bewusst in die Familientradition, waren doch vor genau 75 Jahren ihre Urgroßeltern Willi und Käthe Reck das Schützenkönigspaar in Grefrath. Überhaupt ist der engere Kreis um das Königspaar eine Familienangelegenheit, denn die älteren Brüder des Schützenkönigs – Kilian (31) und Constantin (26) – unterstützen als Minister. Auch sie sind aktive Schützen im Grenadierkorps. Kilian ist bei den „Thekenathleten“ zu finden, Constantin beim Zug „Mer halde zesame“, der gemeinsam mit dem Königszug bei allen Umzügen im ersten Marschblock zu finden sein wird.</p>
<p class="articleContent">Eröffnet wird das Heimatfest am Samstag, 23. Mai, noch vor dem Böllern ab 11.45 Uhr mit dem Kindergartenumzug. Und wenn gegen 18.30 Uhr der Abendumzug losgeht, stehen auch schon die Nachfolger für Bruderschaftsprinz Bennett Bovensmann und Schülerprinz Kendrik Bovensmann fest.</p>
<p class="articleContent">Nach einem ersten Tanzabend wartet der Pfingstsonntag mit Festhochamt, Frühschoppen und vor allem der großen Parade um 16 Uhr auf dem Kirchfeldweg sowie einem anschließenden Festzug auf. Abends macht sich Grefrath hübsch und geht zum Tanz ins Festzelt. Den Pfingstmontag beginnen die Bruderschaft und ihre Gäste mit Parade und Biwak, bevor – nach einem weiteren Umzug – ab 18 Uhr an der Vogelstange die neue Schützenmajestät ermittelt wird. Beendet wird das Fest am Dienstag mit einer letzten Königsparade, die im Festzelt endet, wo um 21 Uhr der Königsball den Schlusspunkt setzt.</p><p>The post <a href="https://www.bezirksverband-neuss.de/zahnarzt-aus-neuss-regiert-als-juengster-grefrather-koenig/">Zahnarzt aus Neuss regiert als jüngster Grefrather König</a> first appeared on <a href="https://www.bezirksverband-neuss.de">Bezirksverband Neuss e.V.</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Warten auf den ersten Dienstagskönig</title>
		<link>https://www.bezirksverband-neuss.de/warten-auf-den-ersten-dienstagskoenig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jörn Neßlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 May 2026 11:57:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Pressebericht]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nordstadt – Der Regen wird allmählich wärmer – dann muss bald Pfingsten sein. Das ist der Termin, an dem die Further St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft traditionell ihr schönstes Fest im Jahr feiert. Sie [&#8230;]</p>
<p>The post <a href="https://www.bezirksverband-neuss.de/warten-auf-den-ersten-dienstagskoenig/">Warten auf den ersten Dienstagskönig</a> first appeared on <a href="https://www.bezirksverband-neuss.de">Bezirksverband Neuss e.V.</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="articleContent"><span class="location">Nordstadt – </span>Der Regen wird allmählich wärmer – dann muss bald Pfingsten sein. Das ist der Termin, an dem die Further St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft traditionell ihr schönstes Fest im Jahr feiert. Sie tut das mit einem Routinier auf dem Königsthron und in Erwartung ihres ersten „Dienstagskönigs“, denn zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte wird das Königsvogelschießen ans Ende des viertägigen Schützenfestes gestellt. Das Treffen an der Vogelstange beginnt am 26. Mai um 15.30 Uhr.</p>
<p class="articleContent">Jochen Nitschke war wegen dieser Änderung nicht nur Schützenkönig des vergangenen Jahres, sondern nimmt auch in diesem Jahr am Pfingstsonntag die Parade des Regimentes ab. Hinter ihm liegt ein bewegtes Jahr, denn der Hubertusschütze vom Zug „Springender Hirsch“ erlebte als König seinen 50. Geburtstag, das 70-jährige Bestehen seines Korps wie auch seines Zuges – und seine Wahl ins Komitee.&nbsp;Als Platz- und Zeltwart wird Nitschke das Amt von Michael Feldmann übernehmen, der bei der Mitgliederversammlung im Februar zum zweiten Brudermeister gewählt wurde. Der Düsseldorfer Nitschke, der sich der Further Bruderschaft im Jahr 2001 anschloss, ist also entschlossen zu bleiben.</p>
<p class="articleContent">Als Schützenkönig erlebte er mit seiner Frau Natascha im ersten Königsjahr den Aufbau der ersten Further Schützenampel, den ersten Krönungsball für eine Majestät vor dem Schützenfesttermin – denn bisher wurde am Kirmesdienstag gekrönt – aber auch das erste Kinderschützenfest. Das war 2025 von einer Handvoll Schützen initiiert worden und taucht auf dem aktuellen Festplakat dieses Jahres schon als offizieller Programmpunkt für den Schützenfestsamstag auf.&nbsp;Karl Büssing als einer der Ideengeber hat die Hoffnung, dass sich dem Umzug gut 700&nbsp;Kinder und Begleiter anschließen. Schneller hat sich ein neues Veranstaltungsformat wohl noch nie etabliert.</p>
<p class="articleContent">Zum Schützenfest gehört die Kirmes. Das Königspaar kann den fertig aufgebauten Rummelplatz, der nach der Neusser Kirmes der zweitgrößte im Stadtgebiet ist, schon am Donnerstag (21.) in Augenschein nehmen, offiziell eröffnet wird er am Freitag, 22. Mai, um 17 Uhr. Während sich danach die ersten Fahrgeschäfte drehen, gibt der Musikverein „Frohsinn“ Norf ein Platzkonzert. Die&nbsp;Musiker tun das mit breiter Brust, denn die Kapelle hat gerade erst ihren 100. Geburtstag gefeiert&nbsp;und wurde aus diesem Anlass als jahrzehntelanger treuer Begleiter der Further Schützenbruderschaft beim Oberstehrenabend offiziell zur „Further Regimentskapelle“ ernannt.</p>
<p class="articleContent">Mit dem Böllern am Samstag um 17 Uhr und dem Umzug der Tambourkorps beginnt dann das eigentliche Schützenfest „henger de Bahn“. Der Deutsche Wetterdienst sieht in seiner mittelfristigen Prognose ab dann kein Regenwölkchen mehr am Himmel, sondern verspricht sonniges Wetter mit Temperaturen oberhalb von 24 Grad – und das durchgängig bis zum Finale am Pfingstdienstag. Das ist gut für den Kinderumzug, der sich um 17.15 Uhr aufstellt, aber auch für den Fackelzug, der sich nach einer allerletzten Generalversammlung ab 21.45 Uhr in Marsch setzt.&nbsp;17 Großfackeln werden gezeigt, eine mehr als im vergangenen Jahr wie Schützenpräsident Jochen Hennen beim Richtfest berichtete&nbsp;.</p>
<p class="articleContent">Mit diesem Umzug tritt dann auch das Further Regiment in voller Stärke in Erscheinung. Das Kommando führen erstmals Wilfried Moosbauer, der nach 26 Jahren auf Heiner Ringes im Amt folgt, und sein Adjutant Michael Wilbertz. Sie lassen am Pfingstsonntag schon um 8 Uhr antreten, wenn der wichtigste Tag des Festes mit einem Festhochamt beginnt. Hat Pfarrer Hans-Günther Korr als Präses der Bruderschaft seine Schäfchen wieder entlassen, geht es für diese zum Festakt ins Festzelt, bevor das Regiment in der Gliederung seiner Korps um 12 Uhr zur Königsparade aufzieht. Ein Umzug am Nachmittag und der abendliche Tanz im Zelt mit der Band „Voices“ beenden den Tag.</p>
<p class="articleContent">Pfingstmontag dann werden schon die ersten Repräsentanten ermittelt. Die Edelknaben tun das am Vormittag, während im Festzelt ein Bürgerfrühschoppen stattfindet, die Reiter tragen ihr Ringstechen im Anschluss an den Nachmittagsumzug ab etwa 17 Uhr aus.</p>
<p class="articleContent">Die abendliche Party mit der „Fantastic Company“ ist dann vielleicht eine gute – wenn nicht sogar die letzte – Gelegenheit für Thronbewerber, sich mit ihrer Familie und ihrem Zug zu beraten. Denn am Dienstag gilt es: Die Bruderschaft ermittelt ihren neuen König. Man habe den Schützenfestdienstag „als festen Bestandteil des Festes erhalten und aufwerten wollen“, erklärt Hennen den neuen Termin. Und wer auch immer Schützenkönig wird, muss nicht in Hektik verfallen. Denn gekrönt wird die neue Majestät erst im nächsten April. Auch das ist Teil des neuen Schützenfestkonzeptes, das damit umgesetzt ist.</p><p>The post <a href="https://www.bezirksverband-neuss.de/warten-auf-den-ersten-dienstagskoenig/">Warten auf den ersten Dienstagskönig</a> first appeared on <a href="https://www.bezirksverband-neuss.de">Bezirksverband Neuss e.V.</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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