tebö seeg // NGZ // 01.06.2026

„Es ist mir eine Ehre und eine Verantwortung”
Beim Königs­bi­wak der Huber­tus­schüt­zen im Gare du Neuss stan­den Korps­sie­ger Frank Peton­jic und seine Köni­gin Rebecca im Mit­tel­punkt. Links im Bild Major Vol­ker Albrecht, rechts sein Adju­dant Andreas Leh­mann. Foto: Andreas Woitschützke
Zwei Schwenk­fah­nen wur­den durch Bezirks­bun­des­meis­ter an die Fah­nen­schwen­ker Flo­rian Henn und Arthur Hes­gen über­ge­ben. Foto: Bernd Miszczak

Neuss – Auch wenn ein Biwak im wört­li­chen Sinne ein Feld­la­ger im Freien ist, ist die St.-Hubertus-Schützengesellschaft dann doch lie­ber unter das feste Dach im Gare du Neuss gezo­gen. Mit einem gro­ßen „Hallo“ begrüß­ten sich die Schüt­zen zum tra­di­tio­nel­len Königs­bi­wak, dem Auf­takt der Schüt­zen­sai­son. Mit­ten im Tru­bel: König Frank Peton­jic mit sei­ner Köni­gin Rebecca, denn sie waren die Haupt­per­so­nen des Tages.

Seit Novem­ber steht der König fest und in der ers­ten Hälfte sei­ner Amts­zeit hat Frank Peton­jic schon viel Zuspruch erlebt. Was ihm das Amt bedeu­tet, machte er in sei­ner Begrü­ßung deut­lich: „Es ist für mich mehr als nur ein Titel, es ist mir eine Ehre und eine Ver­ant­wor­tung, die ich mit mei­ner Frau Rebecca gerne über­nehme.“ Schon jetzt bedankte er sich bei sei­nen Weg­be­glei­tern für ein unver­gess­li­ches Jahr. Er könne für sich und seine Frau fest­stel­len, dass er gerne Neus­ser sei und sich beide hier wirk­lich ange­kom­men und zu Hause füh­len. Huber­tus­kö­ni­gin Rebecca Peton­jic rich­tete sich in ihrer Begrü­ßung ganz per­sön­lich an ihren Mann. Mit sei­nem Königs­schuss habe er ihr eine Zeit für ganz beson­dere Momente ermög­licht, die sie nie ver­ges­sen werde, vor allem, da sie diese Zeit gemein­sam genie­ßen kön­nen. Nut­zen wol­len sie diese beson­dere Zeit auch, um Spen­den für den Kin­der­schutz­bund Neuss zu sammeln.

Ein Haupt­pro­gramm­punkt war die Ver­gabe der König­sor­den. Im Orden ver­ei­nen sich ver­schie­dene Ele­mente. Neben den Wap­pen der St.-Hubertus-Schützengesellschaft von 1899, dem Stadt­wap­pen und dem Wap­pen des Hei­mat­zu­ges „Ger­ma­nen“ des Königs kamen die Far­ben der Schüt­zen und neben­bei auch die Far­ben des könig­li­chen Lieb­lings­ver­eins Borus­sia Mön­chen­glad­bach vor. In der Mitte befin­den sich dann die Türme der Münch­ner Frau­en­kir­che, denn in sei­ner Münch­ner Zeit hatte der Jurist seine Rebecca ken­nen­ge­lernt. Auf der ande­ren Seite sind ein paar Box­hand­schuhe zu sehen. Sie bele­gen die Liebe zum Box­sport. Anschlie­ßend konn­ten sich viele Schüt­zen ein­rei­hen, um vom König ihren Orden in Emp­fang zu neh­men. Ange­fan­gen beim Vor­stand bis hin zu den jun­gen Bogenschützen.

Die Begrü­ßung im Fest­saal hatte Major Vol­ker Albrecht über­nom­men, er stimmte seine Huber­tus­schüt­zen auf die neue Sai­son ein. Er hieß zahl­rei­che Ver­tre­ter aus Poli­tik, Ver­wal­tung und dem Neus­ser Schüt­zen­we­sen will­kom­men. Bezirks­bun­des­meis­ter Tho­mas Schrö­der hatte für die kom­men­den Umzüge zwei neue Fah­nen im Gepäck. Auf ihnen ist der Dank der Schüt­zen an die Blau­licht­fa­mi­lie aus Feu­er­wehr, Poli­zei und medi­zi­ni­schem Hilfs­dienst ver­ewigt. „Ihr seid immer für uns da, es ist ein­fach mal Zeit, Danke zu sagen“, erklärte er. Im wei­te­ren Ver­lauf des Tages leg­ten die Züge noch die Rei­hen­folge fest, in der sie beim Neus­ser Bür­ger­schüt­zen­fest mar­schie­ren wer­den. Schon in zwei Wochen heißt es dann: Antre­ten zum Probemarschieren.

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Mit herz­li­chem Schüt­zen­gruß
Ihr Bezirks­ver­band Neuss

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