Chris­toph Kleinau NGZ // 06.01.2026

Neue Motto-Party und ein frü­hes „Zog, Zog“
Als Schüt­zen­kö­nig darf Jochen Nit­schke mit Ehe­frau Nata­scha in die­sem Jahr zum zwei­ten Mal auf der Furth die Parade abneh­men. Archiv­bild: woi

Nord­stadt – Jochen Nit­schke bekommt eine „Amts­zeit­ver­län­ge­rung“ als Schüt­zen­kö­nig – und das hat nun wirk­lich nichts mehr mit Corona zu tun. Denn dass der Huber­tus­schütze und Schüt­zen­kö­nig des ver­gan­ge­nen Jah­res auch in die­sem Jahr an Pfings­ten höchs­ter Reprä­sen­tant der Fur­ther St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft ist, ergibt sich aus der von lan­ger Hand vor­be­rei­te­ten Umstel­lung des Schüt­zen­fes­tes, die in die­sem Jahr greift und abge­schlos­sen wird.

Der Anfang dazu wird schon beim tra­di­tio­nel­len Sebas­tia­nu­seh­ren­tag am Sonn­tag, 25. Januar, gemacht, weil schon an die­sem Ter­min – und nicht erst bei einer Gene­ral­ver­samm­lung im Früh­jahr – die soge­nannte Kar­di­nal­frage gestellt wird: „Soll an Pfings­ten Schüt­zen­fest gefei­ert wer­den?“ Da wird sicher nicht nur Jochen Nit­schke mit dem Ruf „Zog, Zog“ laut­stark zustimmen.

Nit­schke war im ver­gan­ge­nen Jahr der letzte Schüt­zen­kö­nig, der vier Wochen vor Pfings­ten und im Zusam­men­hang mit dem Königs­eh­ren­abend ermit­telt wurde. Künf­tig – und begin­nend am Pfingst­diens­tag, 26. Mai – steht der Gang zur Vogel­stange am letz­ten Tag des Schüt­zen­fes­tes auf dem Pro­gramm. An dem alten Ter­min des Vogel­schie­ßens wird zwar fest­ge­hal­ten, aller­dings wird an die­sem 25. April die Krö­nung des Schüt­zen­kö­nigs voll­zo­gen. Einen eige­nen Königs­eh­ren­abend weist das Fest­pro­gramm 2026 nicht aus, dafür aber den 9. Mai als Tag des Oberst­eh­ren­abends. Letzte „Hal­te­stelle“ vor dem Schüt­zen­fest, das vom 22. bis 26. Mai gefei­ert wird, ist dann das Fackel­bau­richt­fest am Mitt­woch, 13. Mai, an der Neus­ser Weyhe.

Alt­her­ge­bracht ist der Start ins Jahr mit dem Patro­nats­tag zu Ehren des Hei­li­gen Sebas­tian am 25. Januar. Die­ser beginnt um 9.30 Uhr mit einem Got­tes­dienst in der Pfarr­kir­che St. Josef, zu dem Ver­tre­ter des Bun­des der deut­schen his­to­ri­schen Schüt­zen­bru­der­schaft erwar­tet wer­den. Sie brin­gen das Anno Santo Kreuz mit, das der Fur­ther Bru­der­schaft ver­lie­hen wird, weil sie im Hei­li­gen Jahr 2025 eine Pil­ger­reise nach Rom unter­nom­men hat.

Zum Fest­kom­mers geht es anschlie­ßend ins Fest­zelt auf dem Kir­mes­platz, wo Ehrun­gen vor­ge­nom­men und Aus­zeich­nun­gen ver­lie­hen wer­den. Als Fest­red­ner hat Bernd Her­ten zuge­sagt, der Neus­ser Regimentsoberst.

Tra­di­tio­nell steigt an glei­cher Stelle am Abend zuvor eine große Party. Das war lange die „Fur­ther Win­ter­gaudi“, die 2025 durch eine 80er-Jahre-Party „Neue deut­sche Welle“ ersetzt wurde. Für die­ses Jahr kün­digt der Ver­ein schon wie­der ein neues For­mat an. Unter dem Motto „Zesamme doll“ wird mit der Kar­ne­vals­ge­sell­schaft „Blaue Fun­ken“ am 24. Januar ab 19 Uhr das Mit­ein­an­der von Som­mer- und Win­ter­brauch­tum zelebriert.

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Mit herz­li­chem Schüt­zen­gruß
Ihr Bezirks­ver­band Neuss

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