Rosellerheide – Zum Schützenfest der Bruderschaft St. Peter und Paul wird sich Ende Juni eine neue Jungschützenabteilung mit Marschierern im Alter von 10 bis 15 Jahren präsentieren. Zur Première kommt das Häuflein, das an einem blauen Waffenrock zu erkennen sein wird, über vier Köpfe nicht hinaus. Doch alleine die Tatsache der Neuformierung zeigt, wie ernst es den Schützen in Rosellerheide und Neuenbaum mit der Nachwuchsarbeit ist.
In dieses Bild passt auch die Ankündigung von Jungschützenmeister Cedric Parmentier, dass es am Samstag, 9. Mai, wieder einen Jungschützentag geben wird. Nachdem solche Tage schon mit einem Human-Soccer-Turnier oder auch einer Schneeballschlacht verbunden worden waren, soll es nun Olympische Spiele auf dem Schützenplatz geben. Mindestens zehn Spielstationen warten ab 12.30 Uhr auf die Teilnehmer, ließ Parmentier am Wochenende die Besucher der Mitgliederversammlung wissen. Zu diesen Wettkämpfen können sich auch Teams mit bis zu vier Teilnehmern unter 0151 40464957 anmelden.
Der Jungschützentag war nicht das einzige Event, auf das in der Versammlung hingewiesen wurde. Brudermeister Jörg Eckert erinnerte an ein Platzkonzert, mit dem das Tambourkorps Rosellerheide am 27. September sein 120-jähriges Bestehen feiert und lud zudem dazu ein, sich in einer der fünf Arbeitsgruppen zu engagieren, die das Jubiläum der Bruderschaft im kommenden Jahr vorbereitet.
Zuallererst aber wurde das nächste Schützenfest in den Blick genommen. Zum Fackelzug sind drei Großfackeln gemeldet, berichtete Generaloberst Marcus Parmentier, es könnten aber auch gerne noch mehr werden. Der Eintrittspreis für das Festzelt wurde auf acht Euro am Samstag und vier Euro am Sonntag festgesetzt. Montags und dienstags wird kein Eintritt erhoben. Wichtig zu wissen war ferner, dass sich Königsbewerber bis zum 15. April gemeldet haben sollten. Und schon mit Blick auf das kommende Jahr wurde mitgeteilt, dass der Termin für das Königsvogelschießen um zwei Wochen auf den 24. April 2027 vorgezogen wird. Denn am ursprünglich geplanten Termin Anfang Mai feiert die Kameradschaftliche Vereinigung im benachbarten Schlicherum ihr 100-jähriges Bestehen. Und da will man(cher) hin.
Erfreulich fiel nicht zuletzt der Bericht des Schatzmeisters aus, der von einem leichten Plus am Ende des Geschäftsjahres sprach. Das verdanken die Schützen nicht zuletzt den steigenden Erlösen aus der Tannenbaumaktion. Die parallel vom Hubertuszug „Muntere Jungs“ angebotene Deko wurde für einen guten Zweck verkauft. 1460 Euro vom Erlös wurden an „Schützen gegen Krebs“ überwiesen.

