RUDOLF BARNHOLT // NGZ // 07.05.2026

Königs­haus ver­zich­tet zuguns­ten von Spen­den auf Orden
Das Drie­scher Königs­paar Andre und Karen Alt­mann freut sich auf das Schüt­zen­fest. Foto: Bru­der­schaft Driesch
Jung­schüt­zen­kö­nig Jan Kon­nertz (Mitte) hat Max Adler und Jan­nic Klin­ger als Minis­ter an sei­ner Seite. Fotos: Bruderschaft

Driesch – In Driesch regie­ren jetzt vier Tage lang Schüt­zen­kö­nig Andre I. Alt­mann mit Köni­gin Karen an sei­ner Seite. Er wird unter­stützt durch die Minis­ter­paare Dirk Salew­ski mit Andrea und Roman Rozy­nek mit Julita. Am Frei­tag steht aber zunächst der Jung­schüt­zen­kö­nig Jan I. Kon­nertz mit Köni­gin Yaisa Becker und den Minis­ter­paa­ren Max Adler und Finja Dani­els sowie Jan­nic Klin­ger mit Sarah Esser im Mit­tel­punkt: Die Krö­nung wird um 20 Uhr erfol­gen, anschlie­ßend wird gefei­ert, es spielt die Band „Farb­Ton“.

Was regel­mä­ßi­gen Besu­chern auf­fal­len wird: Das Fest­zelt ist eine Num­mer grö­ßer als in den zurück­lie­gen­den Jah­ren. Die Drie­scher Schüt­zen sind also auf zahl­rei­che Besu­cher ein­ge­stellt, die end­lich mal wie­der ein Schüt­zen­fest erle­ben wol­len. Offi­zi­ell wird der Fest­platz am Sams­tag um 16 Uhr eröff­net, gegen 18.30 Uhr wird es eine Parade auf der Haupt­straße geben – anschlie­ßend trifft man sich zum Tanz im Fest­zelt – es spie­len „Die Klei­nenbroi­cher“. Was bei der Parade auf­fal­len dürfte: Die Zahl der Drie­scher Schüt­zen – sie war einige Jahre lang zwei­stel­lig – ist auf aktu­ell 143 gestie­gen – hinzu kom­men elf Edel­kna­ben. Neu dabei sind die Züge „Hacke­Driesch“ mit jun­gen Schüt­zen und „Klut­his Boschte“, bestehend aus gestan­de­nen Schüt­zen aus Bütt­gen, die in Bezug auf das Som­mer­brauch­tum ein zwei­tes Stand­bein gesucht hatten.

Der Schüt­zen­fest-Sonn­tag beginnt um 9.30 Uhr mit dem Feld­got­tes­dienst im Fest­zelt. Anschlie­ßend geht es zum Ehren­mal zur Kranz­nie­der­le­gung mit Zap­fen­streich, es folgt der musi­ka­li­sche Früh­schop­pen. Jeder König setzt andere Akzente: Andre I. wird keine Orden ver­lei­hen; das Geld, das er auf diese Weise ein­spart, und der Betrag, der durch eine Hut­samm­lung zusam­men­kommt und von ihm auf­ge­run­det wird, kommt den Edel­kna­ben und dem Kin­der- und Jugend­hos­piz in Kaarst zugute. Zum Schüt­zen­fest-Sonn­tag gehört die große Parade um 15.30 Uhr und der große Krö­nungs­ball abends im Zelt; dort wer­den erneut „Die Klei­nenbroi­cher“ zum Tanz aufspielen.

Der Schüt­zen­fest-Mon­tag beginnt um 11 Uhr mit dem Bür­ger­früh­schop­pen, gegen 12 Uhr soll der neue Schüt­zen­kö­nig ermit­telt wer­den. Eine Zit­ter­par­tie soll es nicht geben. Prä­si­dent und Bru­der­meis­ter Mat­thias Urban ist gelas­sen: „Es wird einen Königs­an­wär­ter geben.“ Bei so viel Posi­ti­vem fällt es sicher leicht, eine schlechte Nach­richt zu ver­kraf­ten: Der Bier­preis wird auf 2,40 Euro stei­gen – das­selbe gilt für Was­ser, Limo und Cola. Auf dem Fest­platz ändert sich eigent­lich nichts. Alle Buden und das kleine Kin­der­ka­rus­sell wird es auch dies­mal wie­der geben, nur nicht mehr genau dort, wo es die Kir­mes­be­su­cher gewohnt sind. Das liegt an dem grö­ße­ren Schützenzelt.

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Mit herz­li­chem Schüt­zen­gruß
Ihr Bezirks­ver­band Neuss

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