Driesch – In Driesch regieren jetzt vier Tage lang Schützenkönig Andre I. Altmann mit Königin Karen an seiner Seite. Er wird unterstützt durch die Ministerpaare Dirk Salewski mit Andrea und Roman Rozynek mit Julita. Am Freitag steht aber zunächst der Jungschützenkönig Jan I. Konnertz mit Königin Yaisa Becker und den Ministerpaaren Max Adler und Finja Daniels sowie Jannic Klinger mit Sarah Esser im Mittelpunkt: Die Krönung wird um 20 Uhr erfolgen, anschließend wird gefeiert, es spielt die Band „FarbTon“.
Was regelmäßigen Besuchern auffallen wird: Das Festzelt ist eine Nummer größer als in den zurückliegenden Jahren. Die Driescher Schützen sind also auf zahlreiche Besucher eingestellt, die endlich mal wieder ein Schützenfest erleben wollen. Offiziell wird der Festplatz am Samstag um 16 Uhr eröffnet, gegen 18.30 Uhr wird es eine Parade auf der Hauptstraße geben – anschließend trifft man sich zum Tanz im Festzelt – es spielen „Die Kleinenbroicher“. Was bei der Parade auffallen dürfte: Die Zahl der Driescher Schützen – sie war einige Jahre lang zweistellig – ist auf aktuell 143 gestiegen – hinzu kommen elf Edelknaben. Neu dabei sind die Züge „HackeDriesch“ mit jungen Schützen und „Kluthis Boschte“, bestehend aus gestandenen Schützen aus Büttgen, die in Bezug auf das Sommerbrauchtum ein zweites Standbein gesucht hatten.
Der Schützenfest-Sonntag beginnt um 9.30 Uhr mit dem Feldgottesdienst im Festzelt. Anschließend geht es zum Ehrenmal zur Kranzniederlegung mit Zapfenstreich, es folgt der musikalische Frühschoppen. Jeder König setzt andere Akzente: Andre I. wird keine Orden verleihen; das Geld, das er auf diese Weise einspart, und der Betrag, der durch eine Hutsammlung zusammenkommt und von ihm aufgerundet wird, kommt den Edelknaben und dem Kinder- und Jugendhospiz in Kaarst zugute. Zum Schützenfest-Sonntag gehört die große Parade um 15.30 Uhr und der große Krönungsball abends im Zelt; dort werden erneut „Die Kleinenbroicher“ zum Tanz aufspielen.
Der Schützenfest-Montag beginnt um 11 Uhr mit dem Bürgerfrühschoppen, gegen 12 Uhr soll der neue Schützenkönig ermittelt werden. Eine Zitterpartie soll es nicht geben. Präsident und Brudermeister Matthias Urban ist gelassen: „Es wird einen Königsanwärter geben.“ Bei so viel Positivem fällt es sicher leicht, eine schlechte Nachricht zu verkraften: Der Bierpreis wird auf 2,40 Euro steigen – dasselbe gilt für Wasser, Limo und Cola. Auf dem Festplatz ändert sich eigentlich nichts. Alle Buden und das kleine Kinderkarussell wird es auch diesmal wieder geben, nur nicht mehr genau dort, wo es die Kirmesbesucher gewohnt sind. Das liegt an dem größeren Schützenzelt.


