STEPHAN SEEGER // NGZ // 25.11.2025

Noch zwei High­lights im Jubi­lä­ums­jahr der Schützen
Das Fest­zelt war bei der ers­ten Kar­ne­vals­sit­zung der Kaars­ter Bru­der­schaft Anfang Februar bre­chend voll. Archiv-Foto: Büntig

Kaarst – Noch zwei letzte Ver­an­stal­tun­gen, dann ist das Jubi­lä­ums­jahr der Kaars­ter St.-Sebastianus-Schützenbruderschaft zum 575. Bestehen vor­bei. Prä­si­dent und Bru­der­meis­ter Claus Schif­fer blickt auf ein lan­ges Jahr mit vie­len Ver­an­stal­tun­gen zurück, freut sich auf die letz­ten High­lights und ist froh, wenn die Fei­er­lich­kei­ten dann auch mal vor­bei sind. Denn es war ein anstren­gen­des Jahr, wie Schif­fer im Gespräch mit unse­rer Redak­tion erklärt.

Mit dem Köni­gin­nen­ball Anfang Novem­ber wurde der Jubi­lä­ums-Jah­res­end­spurt ein­ge­läu­tet, am Ende wird er mit dem Weih­nachts­markt im Alten Dorf fort­ge­setzt. Für die Orga­ni­sa­tion und die Restau­rie­rung der ein­zel­nen Buden wurde erst­mals ein eige­ner Arbeits­kreis gegrün­det. „Ich glaube, das wird wie­der ein High­light“, erklärt Schif­fer. Alle Buden sind ver­ge­ben, am Sams­tag­abend spielt die Bun­des­schüt­zen­ka­pelle Neuss ein Mit­singkon­zert für alle Besu­cher, an bei­den Tagen kommt der Niko­laus vor­bei und bringt Weck­män­ner für die Kin­der – an einem Tag schlüpft Wolf­gang Genen­ger, Schirm­herr des Jubi­lä­ums­jah­res, in das rot-weiße Kos­tüm. „Der Weih­nachts­markt steht wie­der unter dem Motto ‚von Kaar­stern für Kaars­ter’“, sagt Schif­fer, der in die­sem Jahr auch Minis­ter des Schüt­zen­kö­nigs Klaus Geh­len ist. Am 19. Dezem­ber wird das Jubi­lä­ums­jahr mit der Jah­res­ab­schluss­messe offi­zi­ell been­det. Nach der Messe in der St.-Martinus-Kirche wird das Königs­haus Glüh­wein und Würst­chen gegen eine Spende aus­ge­ben, die Ein­nah­men kom­men der Eltern­in­itia­tive der Kin­der­krebs­kli­nik zugute.

Die Ver­an­stal­tun­gen im Jubi­lä­ums­jahr wie der Fest­akt Ende Januar , die Kar­ne­vals­sit­zung Anfang Februar oder das Schüt­zen­fest selbst, an dem es sonn­tags den bis­lang größ­ten Umzug in Kaarst gab , seien alle gut besucht gewe­sen. „Die Freude der Men­schen hat sich von der Eröff­nungs­ver­an­stal­tung bis heute wei­ter­ge­tra­gen, das hat der Bru­der­schaft rich­tig gut getan“, blickt Schif­fer zurück. Ein wei­te­rer posi­ti­ver Aspekt: Es gibt zwei neue Züge. Das Jäger­corps darf sich über einen neuen Jung­schüt­zen­zug freuen, die Mit­glie­der sind zwi­schen 16 und 18 Jahre alt. Der zweite Zug besteht aus zehn Erwach­se­nen, die noch nicht wis­sen, in wel­chem Corps sie mit­lau­fen. „Wir haben rund 15 junge Schüt­zen dazu bekom­men, die bei den Nach­wuchs­zü­gen der Gre­na­diere und Jäger mit­lau­fen, auch die Edel­kna­ben haben Zuwachs erhal­ten“, sagt Schif­fer. Aus dem Ver­kauf der Jubi­lä­ums­tas­sen sind ins­ge­samt 2500 Euro ein­ge­nom­men wor­den, die an das Kunst­café Ein­blick gespen­det werden.

Nun ist der Prä­si­dent froh, wenn das Jahr zu Ende ist: „Wir freuen uns, wenn wir nächs­tes Jahr wie­der ganz nor­mal fei­ern können.“

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Mit herz­li­chem Schüt­zen­gruß
Ihr Bezirks­ver­band Neuss

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