Erz­bis­tum Köln / Katho­li­sche Kir­che Neuss / 03.03.2026

Rom­wall­fah­rer der Schüt­zen­bru­der­schaf­ten: Fei­er­li­che Ver­lei­hung der Anno-Santo-Kreuze im Neus­ser Quirinusmünster
v.l.: Kaars­ter Prä­ses Gre­gor Otters­bach, Ober­pfar­rer Andreas Süß, Diö­ze­san­bun­des­meis­ter Wal­ter Honer­bach, Bun­des­schüt­zen­meis­ter Robert Hoppe, Bezirks­ver­band Neuss, Diö­ze­san­prä­ses Pfar­rer Ste­fan Ehr­lich und Bezirks­bun­des­meis­ter Tho­mas Schrö­der: Bild Bernd Misczak
Neuss – In St. Qui­rin in Neuss wur­den durch den Bun­des­ver­band der Deut­schen His­to­ri­schen Schüt­zen­bru­der­schaf­ten und den Diö­ze­san­ver­band der Bru­der­schaf­ten des Erz­bis­tums Köln 27 Bru­der­schaf­ten aus dem Erz­bis­tum Köln ausgezeichnet.

Im alt­ehr­wür­di­gen Qui­ri­nus­müns­ter aus dem Jahr 1209 fand am Wochen­ende eine fei­er­li­che Hei­lige Messe mit Ver­lei­hung der Anno-Santo-Kreuze an die Rom­wall­fah­rer der Schüt­zen­bru­der­schaf­ten aus dem Erz­bis­tum Köln statt. Zahl­rei­che Schüt­zen­schwes­tern und Schüt­zen­brü­der waren in das bis auf den letz­ten Platz gefüllte Müns­ter gekom­men, um die­sen beson­de­ren Moment des Hei­li­gen Jah­res gemein­sam zu begehen.

Ver­an­stal­tet wurde die Feier von den Diö­ze­san­ver­ant­wort­li­chen der Diö­zese Köln. Der lei­tende Pfar­rer der katho­li­schen Kir­che in Neuss, Müns­ter­pfar­rer Andreas Süß, begrüßte den Diö­ze­san­kö­nig 2025 Michael Mon­schau mit sei­ner Gat­tin Gisela Mon­schau, den Diö­ze­san­bun­des­meis­ter Wal­ter Honer­bach sowie den Diö­ze­san­prä­ses Ste­fan Ehr­lich als Haupt­ze­le­bran­ten und die Mit­glie­der der Diözesanvorstände.

Eine beson­dere Begrü­ßung galt dem rang­höchs­ten Reprä­sen­tan­ten des Bun­des der His­to­ri­schen Deut­schen Schüt­zen­bru­der­schaf­ten, Bun­des­schüt­zen­meis­ter Robert Hoppe, der die Anno-Santo-Kreuze im Namen des Bun­des­ver­ban­des ver­lieh. Ebenso will­kom­men gehei­ßen wurde für den aus­rich­ten­den Bezirks­ver­band Neuss Bezirks­bun­des­meis­ter Tho­mas Schrö­der sowie die anwe­sen­den Vorstände.

Die Messe wurde in fei­er­li­cher Form zele­briert. Als Kon­ze­le­brant wirkte der Düs­sel­dor­fer Bezirks­prä­ses Ste­fan Wiß­kir­chen mit; Dia­kon Ulrich Wach­ter, Prä­ses der St. Mat­thäus Bru­der­schaft in Düs­sel­dorf, unter­stützte die Lit­ur­gie. Ein beson­de­rer Dank galt den zahl­rei­chen Stan­dar­ten- und Fah­nen­trä­gern, die mit ihren Ban­nern die sicht­bare Ver­bun­den­heit der Bru­der­schaf­ten im Erz­bis­tum Köln zum Aus­druck brachten.

Pre­digt: Rom als geist­li­cher Höhepunkt

In sei­ner Pre­digt unter­strich Pfar­rer Süß die beson­dere Bedeu­tung der Rom­wall­fahrt. Eine Reise zu den Grä­bern der Apos­tel und zum Nach­fol­ger des hei­li­gen Petrus, Papst Leo XIV, sei für einen Schüt­zen ein außer­ge­wöhn­li­cher Höhe­punkt im Leben. In Rom werde die Welt­kir­che in ihrer Viel­falt und in der leben­di­gen Tra­di­tion der Glau­bens­zeu­gen erfahr­bar; viele Altäre der gro­ßen Kir­chen stün­den über den Grä­bern der ers­ten Zeu­gen des Glaubens.

Das Gebet an die­sen Stät­ten stärke den Glau­ben und mache deut­lich, dass die Schüt­zen­bru­der­schaf­ten Teil einer welt­um­span­nen­den Gemein­schaft seien. Süß berich­tete zudem von sei­ner eige­nen Pil­ger­reise im Hei­li­gen Jahr mit einer Gruppe der Pfar­rei St. Qui­ri­nus. Im Rah­men einer Gene­ral­au­di­enz habe er Gele­gen­heit zu einem kur­zen per­sön­li­chen Gespräch mit dem Papst gehabt – eine Begeg­nung, die für ihn unver­gess­lich geblie­ben sei und die Ver­bun­den­heit mit der Welt­kir­che ein­drucks­voll ver­tieft habe.

Das Anno-Santo-Kreuz 2025 – Zei­chen der Hoffnung

Das Hei­lige Jahr steht unter dem Leit­wort „Spes non con­fun­dit – Die Hoff­nung lässt nicht zugrunde gehen“. Es ver­weist auf die christ­li­che Zuver­sicht und die Hoff­nung auf Gott, die auch in beweg­ten Zei­ten trägt. In die­sem Geist mach­ten sich die Schüt­zen aus dem Erz­bis­tum Köln auf den Weg nach Rom.

In den Ver­lei­hungs­be­stim­mun­gen des Bun­des ist festgelegt:
„Das Anno-Santo-Kreuz kann in jedem Hei­li­gen Jahr einer Bru­der­schaft oder einem Bezirks­ver­band bei Teil­nahme an einer vom Bund durch­ge­führ­ten oder bestä­tig­ten Rom­fahrt ein­mal ver­lie­hen wer­den. Das Kreuz wird in der Regel vom jeweils ältes­ten Teil­neh­mer einer Rom­fahrt getra­gen. Es bleibt Eigen­tum der Bruderschaft/des Bezirks­ver­bands. Diese/dieser befin­det ggf. über die wei­tere Ver­wen­dung des Kreuzes.“

Mit der Ver­lei­hung der Anno-Santo-Kreuze 2025 an die Diö­zese Köln wurde das Enga­ge­ment der Rom­wall­fah­rer gewür­digt und die geist­li­che Ver­bun­den­heit der Schüt­zen mit der Welt­kir­che sicht­bar bekräf­tigt. Im Anschluss an den Got­tes­dienst klang die Feier mit einem Emp­fang im Kar­di­nal-Frings-Haus in fro­her diö­ze­saner Gemein­schaft aus.

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Mit herz­li­chem Schüt­zen­gruß
Ihr Bezirks­ver­band Neuss

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